Fußball-WM

Sieg zum Jubiläum: Modric jubelt mit Kroatien

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Kroatien darf weiter auf die WM-Zwischenrunde hoffen.

Kroatien darf weiter auf die WM-Zwischenrunde hoffen.

Von dpa

Sieg zum Jubiläum: Luka Modric hat sich mit Kroatien in seinem 200. Länderspiel die Chance auf den Einzug in die WM-Zwischenrunde erhalten. Der Vize-Weltmeister von 2018 und WM-Dritte von 2022 kam gegen Panama zu einem mühevollen 1:0 (0:0) und hat das Weiterkommen damit in der eigenen Hand.

Vor 43.036 Zuschauern in Toronto traf Joker Ante Budimir in der 54. Minute für die Kroaten (3 Punkte), die im letzten Gruppenspiel auf Ghana (4) treffen. Für Panama bedeutete die zweite Niederlage das vorzeitige WM-Aus. Das abschließende Duell mit England (4) ist für die Mittelamerikaner, die zum zweiten Mal nach 2018 bei einer Endrunde dabei sind, bedeutungslos.

Schon nach gut einer Minute tauchte Jubilar Modric gefährlich im Strafraum auf, doch sein Kopfball geriet zu hoch. Danach passierte lange nichts, weil sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Der Außenseiter aus Panama spielte gefällig mit, in Tornähe fehlte es aber an der nötigen Präzision.

Luka Modric konnte in seinem Jubiläumsspiel nur selten für Impulse sorgen.
Luka Modric konnte in seinem Jubiläumsspiel nur selten für Impulse sorgen.
Luka Modric konnte in seinem Jubiläumsspiel nur selten für Impulse sorgen.
Kroatiens Torwart Dominik Livakovic bewahrte den Favoriten vor einem Gegentor.
Kroatiens Torwart Dominik Livakovic bewahrte den Favoriten vor einem Gegentor.
Kroatiens Torwart Dominik Livakovic bewahrte den Favoriten vor einem Gegentor.

Und Modric? Der 40 Jahre alte Routinier, der nach dem 2:4 gegen England heftige Kritik aus der Heimat hatte einstecken müssen, war zwar etwas präsenter als beim verpatzten WM-Auftakt. Impulse konnte er dem Spiel der Kroaten aber kaum verleihen.

Vom einstigen Glanz des Mittelfeldstrategen, der am 1. März 2006 gegen Argentinien sein Länderspieldebüt gefeiert hatte, war wenig zu erkennen. Immerhin wurde der Oldie bei seiner Auswechslung zehn Minuten vor Schluss mit „Luka, Luka“-Sprechchören der zahlreichen Kroatien-Fans verabschiedet.

Die beste Chance vor der ersten Trinkpause hatte Panama. Jose Luis Rodriguez traf mit einem Kopfball nur die Latte. Allerdings hätte das Tor nicht gezählt, weil der Ball bei der vorhergehenden Flanke knapp im Aus war. So legte sich die Aufregung schnell wieder.

Auch in der Folge hatte der Außenseiter die besseren Ansätze. Bei etwas mehr Cleverness wäre durchaus die Führung möglich gewesen. Kroatien dagegen agierte fehlerhaft und erschreckend einfallslos. Nach dem Wechsel kamen Hoffenheims Andrej Kramaric und Budimir, der in Spanien bei CA Osasuna sein Geld verdient. Nach einer flachen Hereingabe von Bayern-Profi Josip Stanisic stand der Stürmer goldrichtig und erlöste den Favoriten.

Kurz danach hätte Marco Pasalic nach feinem Zuspiel von Modric alles klarmachen können. Doch der ehemalige Dortmunder scheiterte allein vor dem Tor an Orlando Mosquera und setzte den Nachschuss aus spitzem Winkel über die Latte.

Das hätte sich beinahe gerächt, weil Panama nicht aufsteckte und zu guten Chancen kam. Kroatiens Torwart Dominik Livakovic bewahrte sein Team mit einigen Glanzparaden vor dem Ausgleich und rettete Modric damit das Jubiläum.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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