Formel 1 in Spanien

Antonelli vermisst das „richtige Gefühl“ - Russell auf Pole

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George Russell holt sich in Spanien die Pole Position.

George Russell holt sich in Spanien die Pole Position.

Von dpa

Mercedes-Pilot George Russell ist zur Pole Position für den Grand Prix von Barcelona-Katalonien gerast. Der englische WM-Dritte sicherte sich in der Qualifikation zum siebten Saisonrennen am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) zum dritten Mal in diesem Jahr den besten Startplatz. Für Russell war es die zehnte Pole Position seiner Karriere.

Auf den letzten Drücker verdrängte Lewis Hamilton im Ferrari WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli auf den dritten Platz. Der junge Mercedes-Fahrer verpasste damit erstmals in dieser Saison die erste Startreihe.

Sein bestes Ergebnis bei der Startplatzjagd in dieser Saison feierte Nico Hülkenberg. Der Audi-Pilot schaffte es in die letzte K.o.-Runde und wurde Neunter. Er egalisierte damit das beste Qualifikationsergebnis in diesem Jahr für den deutschen Autobauer von Gabriel Bortoleto in Japan.

Frustrierend verlief die Qualifikation für Lokalmatador Fernando Alonso. Der Asturier schied in seinem Aston Martin als Letzter schon in der ersten K.o.-Runde aus und sorgte unter den spanischen Formel-1-Fans für bittere Enttäuschung. „Wir müssen bis nach der Sommerpause warten und hoffen, dass wir dann in einer besseren Lage sind“, sagte der 44-Jährige, dessen Zukunft über das Saisonende hinaus ungeklärt ist.

Ein Desaster erlebte auch Charles Leclerc. Der Monegasse verlor plötzlich die Kontrolle über seinen Ferrari. Er rutschte ausgangs von Kurve vier ins Kiesbett und schlug mit der Front gegen die Streckenbegrenzung. Leclerc konnte selbstständig aus seinem Rennwagen steigen, der letzte K.o.-Durchgang wurde für die Dauer der Bergung unterbrochen.

Antonelli führt die WM mit 66 Punkten Vorsprung auf Hamilton an. Der Mercedes-Fahrer hat bis auf den Auftakt in Australien alle Rennen in diesem Jahr gewonnen. In Spanien peilt er seinen sechsten Sieg in Serie an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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