Olympia

Laura Nolte zur Halbzeit im Monobob auf Goldkurs

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Laura Nolte startete mit Bahnrekord ins Monobob-Rennen.

Laura Nolte startete mit Bahnrekord ins Monobob-Rennen.

Von dpa

Laura Nolte liegt nach zwei von vier Läufen im Monobob bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf Goldkurs. Im Gegensatz zu vielen patzenden Mitfavoritinnen fuhr die 27 Jahre alte Weltcup-Gesamtsiegerin im ersten Lauf Bahnrekord und leistete sich im zweiten Lauf nur kleine Fehler.

Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Montag hat Nolte als Führende 0,22 Sekunden Vorsprung vor der US-Pilotin Elana Meyers Taylor. Dahinter folgen Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries ebenfalls aus den USA und Europameisterin Melanie Hasler aus der Schweiz.

„Bei mir ging es heute echt gut von der Hand. Ich hatte im Training echt Probleme. Ich hatte einfach einen sehr guten Plan, den ich dann auch umsetzen konnte“, sagte Nolte. Am Finaltag will sie „nichts Besonderes machen, aber sich auch nicht drauf ausruhen, weil zwei Zehntel sind nicht viel im Monobob“.

Kim Kalicki fährt mit dem Monobob die Bahn in Cortina hinunter.

Kim Kalicki fährt mit dem Monobob die Bahn in Cortina hinunter.

Lisa Buckwitz leistete sich trotz Startrekord in beiden Läufen zu viele Patzer. Die 31-Jährige hat als Sechste fast schon eine Sekunde Rückstand auf Nolte. „Startrekord ist das Beste am ganzen Tag. Der erste Lauf war super schlecht. Ich habe eine falsche Kufenwahl getroffen. Das ist sehr bitter jetzt“, sagte Buckwitz. Kim Kalicki belegt nach dem ersten Tag Platz 16.

Nolte hatte in Peking vor vier Jahren im kleinen Schlitten als Vierte hinter drei Nordamerikanerinnen die Medaille knapp verpasst. Dann holte sie überraschend Gold im Zweierbob mit Deborah Levi. „Ich konnte mich im Sommer nochmal richtig in der Athletik verbessern. Somit bin ich am Start etwas besser geworden und kann nun auch bei den Schnellsten mithalten. Das verbesserte natürlich nochmal meine Chancen im Mono“, sagte sie.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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