Fußball-Bundesliga

HSV stoppt Gladbachs Aufwärtstrend

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Jubel nach dem Premierentreffer für Shafiq Nandja.

Jubel nach dem Premierentreffer für Shafiq Nandja.

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Von dpa

Der Hamburger SV hat eine aufkommende Krise in der Fußball-Bundesliga beendet und die Sorgen von Borussia Mönchengladbach wieder vergrößert. Ein Traumtor von Miro Muheim (11.) aus 30 Metern, der Premieren-Treffer von Shafiq Nandja (60.) und ein weiterer Traumschuss von Albert Grönbaek (70.) sorgten für das 3:1 (1:1) gegen den Tabellenletzten.
Kurz vor der Pause hatte Joe Scally (44.) noch für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste gesorgt.

Die Gladbacher mussten fast die komplette zweite Halbzeit nach der Gelb-Roten Karte für Ko Itakura (49.) in Unterzahl spielen. Durch die Niederlage wurde ihr Aufwärtstrend jäh gestoppt. Auch Super-Talent Wael Mohya konnte sich nicht entscheidend durchsetzen. Der 17-Jährige blieb einen Tag nach der Nominierung durch Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande auffällig unauffällig.

Während die Gladbacher (4 Punkte) auch am neunten Spieltag weiter am Tabellenende bleiben, machten die Hamburger (12) vorerst einen Sprung von Platz 15 auf acht.

«Wie habe ich das gemacht?»: HSV-Spieler Miro Muheim bejubelt seinen Treffer aus 30 Metern.
«Wie habe ich das gemacht?»: HSV-Spieler Miro Muheim bejubelt seinen Treffer aus 30 Metern.
«Wie habe ich das gemacht?»: HSV-Spieler Miro Muheim bejubelt seinen Treffer aus 30 Metern.
Der Gladbacher Joe Scally wird nach seinem 1:1-Treffer gefeiert.
Der Gladbacher Joe Scally wird nach seinem 1:1-Treffer gefeiert.
Der Gladbacher Joe Scally wird nach seinem 1:1-Treffer gefeiert.
Herzliche Begrüßung vor dem Spiel zwischen HSV-Trainer Merlin Polzin und seinem Gladbacher Alexander Blessin.
Herzliche Begrüßung vor dem Spiel zwischen HSV-Trainer Merlin Polzin und seinem Gladbacher Alexander Blessin.
Herzliche Begrüßung vor dem Spiel zwischen HSV-Trainer Merlin Polzin und seinem Gladbacher Alexander Blessin.
Hatte es schwer gegen die HSV-Deckung: Gladbachs Jung-Star Wael Mohya.
Hatte es schwer gegen die HSV-Deckung: Gladbachs Jung-Star Wael Mohya.
Hatte es schwer gegen die HSV-Deckung: Gladbachs Jung-Star Wael Mohya.
Noch ein HSV-Traumtor: Albert Grönbaek feiert.
Noch ein HSV-Traumtor: Albert Grönbaek feiert.
Noch ein HSV-Traumtor: Albert Grönbaek feiert.

HSV wieder mit dem Abwehrchef Bornauw

HSV-Trainer Merlin Polzin konnte auf den wiedergenesenden Abwehrchef Sebastiaan Bornauw zurückgreifen. Der Belgier ersetzte Jordan Torunariga. Im Angriff spielte Patson Daka für Terem Moffi. Polzins Gladbacher Kollege Alexander Blessin musste nur den angeschlagenen Daiki Hashioka im Abwehrzentrum durch Itakura ersetzen.

Nach den ersten vier Punkten in den letzten beiden Spielen begannen die Gäste vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion selbstbewusst. Shuto Machino (4.) verpasste schon früh die Führung.

Muheim wieder mit einem Fernschuss erfolgreich

Die Hamburger benötigten einige Minuten, um in die Partie zu kommen. Dabei half auch der Gladbacher Joe Scally (9.), nach dessen missglückter Rückgabe HSV-Stürmer Daka an Borussias Keeper Daniel Batz scheiterte. Die Szene wirkte wie ein Weckruf für die Gastgeber. Dennoch kam die Führung durch den Muheim-Knaller - seinem dritten Saisontor in der Art - zu dem Zeitpunkt etwas überraschend.

Nach dem Treffer wurde die Partie munterer. Die Gladbacher erspielten sich eine Vielzahl an Chancen, der HSV hatte die aussichtsreicheren Möglichkeiten. Zakaria El Ouahdi (14.) und David Möller Wolfe (36. und 43.) ließen beste Gelegenheiten aus und bekamen den Ball an Schlussmann Batz nicht vorbei.

Als es danach aussah, dass die Hamburger trotz vergebener Chancen mit einer Führung in die Pause gehen könnten, gelang den Gladbachern doch noch der Ausgleich durch den Schuss von Scally von der Strafraumgrenze.

Spiel kippt nach Geld-Rot für Itakura

Nach der Pause waren noch keine fünf Minuten gespielt, als Itakura wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot von Platz musste. Der HSV erspielte sich in der Folgezeit ein Übergewicht. Die Borussia verlegte sich auf die Defensive. Nandja knackte nach einer Stunde Spielzeit das Bollwerk.

Die Hamburger hätten sich beinahe selbst noch in Bedrängnis gebracht, als Bornauw (67.) einen Abspielfehler gerade noch so im eigenen Strafraum selbst bereinigte. Es war der letzte Aufreger für die Hamburger. Nach dem Treffer des überragenden Grönbaek war die Partie entschieden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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