Zweite Medaille für Mittelham

Deutsches Tischtennis-Mixed steht im EM-Finale

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Zwei Medaillen sind sicher: Nina Mittelham bei der Tischtennis-EM (Archivbild).

Zwei Medaillen sind sicher: Nina Mittelham bei der Tischtennis-EM (Archivbild).

Von dpa

Nina Mittelham und Benedikt Duda haben bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Slowenien das Endspiel im Mixed erreicht. Das deutsche Duo besiegte Bernadette Szöcs und Eduard Ionescu aus Rumänien überraschend deutlich in 3:0 Sätzen.

„So kann es weitergehen. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte Mittelham. Finalgegner am Freitagabend sind Alexis Lebrun und Charlotte Lutz aus Frankreich (20.15 Uhr/Dyn).

Die 29 Jahre alte Mittelham vom TTC Eastside Berlin gewann den EM-Titel im Mixed bereits 2021 zusammen mit Dang Qiu. Das gemischte Doppel ist im Tischtennis deutlich aufgewertet worden, seit es 2020 zum ersten Mal ein olympisch wurde. Bei den Spielen 2028 in Los Angeles wird es auch eine Mixed-Mannschaft statt der bisherigen Team-Wettbewerbe geben.

2:3 nach 2:0: Bitteres Aus für Männer-Doppel

Im Frauen-Doppel hat Mittelham bei dieser EM ebenfalls schon eine Medaille sicher. Zusammen mit der Junioren-Weltmeisterin Annett Kaufmann gewann sie im Viertelfinale mit 3:1 gegen Izabela Lupulesku und Sabina Surjan aus Serbien.

Halbfinal-Gegnerinnen sind am Freitag überraschend die beiden Polinnen Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos. Danach wird der dritte Platz bei einer Welt- und Europameisterschaft im Tischtennis nicht extra ausgespielt. Beide Halbfinal-Verlierer erhalten die Bronzemedaille.

Sabine Winter und Ying Han schieden dagegen im Viertelfinale gegen Elizabeta Samara und Bernadette Szöcs aus Rumänien aus (1:3). Besonders bitter war die Niederlage des deutschen Männer-Doppels Duda und Dang Qiu. Die Medaillenkandidaten verloren nach einer 2:0-Satzführung noch mit 2:3 gegen die Bundesliga-Profis Anton Källberg und Kristian Karlsson aus Schweden.

„Das ist extrem bitter. Jeder Satz war sau-eng und sau-umkämpft“, sagte Dang Qiu. „Die entscheidenden Momente liefen leider gegen uns. Am Ende war es ein Riesenkampf, der leider nicht belohnt wurde. Das ist sehr, sehr, sehr ärgerlich.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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