Vor DOSB-Entscheidung

Das bedeutet das Wahlergebnis für Berlins Olympia-Bewerbung

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Hat die Berliner Bewerbung am Samstag noch eine Chance? (Symbolbild)

Hat die Berliner Bewerbung am Samstag noch eine Chance? (Symbolbild)

Von dpa

War es das für die Olympia-Bewerbung der Hauptstadt? Die Linke geht in Berlin als klare Siegerin aus der Abgeordnetenhauswahl hervor. Die Partei hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder gegen die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. Schon am kommenden Samstag entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) über den deutschen Bewerber.

„Die Berlinerinnen und Berliner lieben den Sport. Und sie wissen, dass Olympia dazu nicht viel beiträgt, sondern sogar auf Kosten des Breitensports geht“, sagte der Vorsitzende der Berliner Linksfraktion, Tobias Schulze, erst in der vergangenen Woche. Aktuell gibt es keine Anzeichen, dass die Partie in der Frage ihre Meinung ändert.

Eralp und die Linke sind in Berlin nun die stärkste Kraft.
Eralp und die Linke sind in Berlin nun die stärkste Kraft.
Eralp und die Linke sind in Berlin nun die stärkste Kraft.
Schedlich sieht kaum noch Chancen für die Berliner Bewerbung. (Archivbild)
Schedlich sieht kaum noch Chancen für die Berliner Bewerbung. (Archivbild)
Schedlich sieht kaum noch Chancen für die Berliner Bewerbung. (Archivbild)

Linke und Grüne gegen Olympia

Auch die Grünen, die wohl in jedem Fall Teil einer neuen Regierung wären, lehnen die Berliner Bewerbung ab. „So sehr wie die Parteien, die Olympia wollten, bei der Wahl abgestraft wurden, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich der DOSB darauf einlassen möchte“, sagte Klara Schedlich, die sportpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus, der dpa.

„Bei einer so starken Linken und wir als zweitstärkster Kraft in der Regierung denke ich nicht, dass jemand ernsthaft denken kann, das sei eine gute Idee, die Spiele nach Berlin zu vergeben.“

Nationale Entscheidung am Samstag

Berlin bewirbt sich zusammen mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern neben München und der Rhein-Ruhr-Region mit Köln um den Zuschlag für die Bewerbung der Spiele 2036, 2040 oder 2044. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird seine Entscheidung bei der Mitgliederversammlung in Baden-Baden am 26. September bekanntgeben. Ob die Delegierten sich trotz der möglichen neuen Regierung in der Hauptstadt für Berlin entscheiden würden, ist äußerst fraglich.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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