Fußball-Bundesliga

1.000 Heimspiel, 600. Sieg: BVB macht Champions League klar

Artikel vorlesen
Traf zum 4:0 für Dortmund: Fabio Silva.

Traf zum 4:0 für Dortmund: Fabio Silva.

Von dpa

Diesen Jubel der glücklichen Fans hatten sich die Profis von Borussia Dortmund redlich verdient. Im 1000. Bundesliga-Heimspiel der Clubgeschichte hat sich der BVB gegen den desolaten SC Freiburg zum elften Mal in Serie die Champions-League-Qualifikation vorzeitig gesichert. Nach zuvor zwei Niederlagen am Stück fertigten die Gastgeber die Breisgauer ohne Mühe mit 4:0 (3:0) ab. Gleichzeitig war es der 600. Heimsieg in der Bundesliga für die Westfalen.

In den verbleibenden drei Saisonspielen geht es für das Team von Trainer Niko Kovac nun noch darum, die Vizemeisterschaft zu sichern. Nach 31 Spielen haben die Dortmunder fünf Zähler Vorsprung vor RB Leipzig. „Natürlich wollen wir den zweiten (Platz) jetzt fix machen“, sagte Stürmer Maximilian Beier bei DAZN. Kovac zeigte gelöst nach dem klaren Erfolg im Jubiläumsspiel: „Heute sind wir zufrieden, heute haben wir die Champions League fix gemacht. Das ist das, was ich mir gewünscht habe“, sagte Kovac.

Jubel bei Borussia Dortmund: Die vorzeitige Champions-League-Qualifikation ist geschafft.
Jubel bei Borussia Dortmund: Die vorzeitige Champions-League-Qualifikation ist geschafft.
Jubel bei Borussia Dortmund: Die vorzeitige Champions-League-Qualifikation ist geschafft.
Nach zuletzt zwei Niederlagen kann der BVB wieder jubeln.
Nach zuletzt zwei Niederlagen kann der BVB wieder jubeln.
Nach zuletzt zwei Niederlagen kann der BVB wieder jubeln.

Freiburg fiel mit weiterhin 43 Punkten hinter Eintracht Frankfurt zurück auf Rang acht. „Man hat heute bei Dortmund gemerkt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, man hat gemerkt, dass sie mit einer extremen Wucht auf aus losgegangen sind“, sagte SC-Stürmer Lucas Höler. „Bei uns hat die Power gefehlt. Wir haben extrem viele Körner unter der Woche gelassen.“

Zwischen dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart und dem Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Sporting Braga ließen die Gäste indes auch jeglichen Biss vermissen. Alle drei Treffer vor der Pause durch Beier (8. Minute), Serhou Guirassy (14.) und Ramy Bensebaini (32.) resultierten aus heftigen individuellen Abwehrfehlern. Der eingewechselte Fabio Silva (87.) erzielte kurz vor Schluss den Endstand.

Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte auf gleich sieben Positionen rotiert. Das hatte es unter seine Ägide bislang noch nie gegeben. Johan Manzambi und Matthias Ginter standen nach dem intensiven Pokal-Fight in Stuttgart gar nicht erst im Kader.

Einmal mehr ging der Sportclub so in Dortmund unter. Aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen bei den Schwarzgelben gelang Freiburg bei 25 Gegentoren nicht ein Punkt. Allzu konsequent nutzte der BVB auch diesmal die teils grotesken Abwehrschnitzer aus. Beim ersten Gegentor patzte Derry Scherhant, so dass der flinke Außenstürmer Beier ohne Probleme ein steiles Bensebaini-Zuspiel ersprintete und sicher verwertete.

Nur sechs Minuten später schlief Ifechukwu Ogbus, so dass Guirassy ein überlegtes und feines Zuspiel von Julian Brandt ins Netz spitzeln konnte. Bensebainis Kopfball-Tor nach einem Eckball von Julian Ryerson war schon die frühe Vorentscheidung. Diesmal hatte Igor Matanovic nicht aufgepasst. Für Ryerson war es bereits der neunte Eckball in dieser Saison, der zu einem Torerfolg führte - Ligabestwert.

Nach dem Wechsel tat Dortmund nicht mehr als nötig und verwaltete das 3:0. Bis auf ein wegen Abseits aberkanntes Tor kam von Freiburg indes auch nicht mehr viel. Angesichts des Spielstandes spielten die Dortmunder längst nicht mehr so konsequent und entschlossen wie noch vor der Pause.

Das Spiel plätscherte nur noch vor sich hin - bis zur 87. Minute: Dann traf der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Fabio Silva nach Vorarbeit des ebenfalls frisch gekommenen Daniel Svensson zum 4:0 und bescherte den BVB-Fans zum Abschluss noch einmal einen Grund zum Jubeln.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.