Fußball-Nationalmannschaft

Bericht: DFB macht Mertesacker zum Geschäftsführer

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Gewann mit der Nationalmannschaft 2014 den WM-Pokal: Per Mertesacker. (Archivbild)

Gewann mit der Nationalmannschaft 2014 den WM-Pokal: Per Mertesacker. (Archivbild)

Von dpa

Kurz vor der Vorstellung des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp hat der Deutsche Fußball-Bund einem Medienbericht zufolge die nächste Top-Personalie geklärt. Per Mertesacker wird nach Informationen von ntv/RTL/Sky ab 1. Januar 2027 Geschäftsführer Sport des Verbandes. Andreas Rettig, der in dieser Funktion zum Jahresende ausscheidet, soll Mertesacker demnach in den kommenden Monaten einarbeiten. Der frühere Profi werde einen langfristigen Vertrag erhalten, hieß es weiter in dem Bericht.

Mit der Verpflichtung des 41-Jährigen würde der DFB sein Vorhaben umsetzen, frühere Spitzenspieler in verantwortungsvoller Position einzubinden. Mertesacker hatte zuletzt als WM-Experte für das ZDF gearbeitet. Im Hauptjob war er bis zum Ende der abgelaufenen Saison Leiter der Jugendakademie des englischen Meisters FC Arsenal. Der 63 Jahre alte Rettig wollte seinen Vertrag - allerdings unabhängig vom frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale - nicht verlängern.

Beim Top-Club aus der englischen Premier League hatte Mertesacker 2018 seine Karriere beendet. In Deutschland spielte der gelernte Innenverteidiger zuvor für Hannover 96 und Werder Bremen. Höhepunkt seiner Länderspielkarriere war der WM-Triumph 2014 in Brasilien. Nach dem Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) beendete er nach 104 Länderspielen seine DFB-Karriere.

Ab 11.00 Uhr soll Klopp heute in der DFB-Zentrale als neuer Bundestrainer und damit als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt werden. In der Einladung zu dem Termin in Frankfurt fehlt der Name des Erfolgstrainers zwar noch. Doch das hat formale Gründe, da Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der DFB GmbH und Co. KG der Ernennung noch zustimmen müssen. Die Gremien kommen am Vormittag zuvor in einer digitalen Schalte zusammen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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