DEL-Playoffs

7:3 in Mannheim: Effektive Eisbären machen ersten Schritt

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Jubeln über einen Auswärtssieg in Mannheim: die Eisbären Berlin.

Jubeln über einen Auswärtssieg in Mannheim: die Eisbären Berlin.

Von dpa

Dank ihrer Effektivität haben die Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim einen ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung in der Deutschen Eishockey Liga gemacht. Der Club aus der Hauptstadt gewann auswärts mit 7:3 (3:0, 2:0, 2:3) und braucht damit nur noch drei Siege, um die Best-of-Seven-Serie für sich zu entscheiden. Schon die vergangenen sieben Playoff-Duelle beider Clubs gewannen die Berliner, die am Sonntag (16.30 Uhr) der Gastgeber in der zweiten Partie sein werden. „Wir wollten das erste Spiel gewinnen und das haben wir. Und im Endeffekt ist das alles, was zählt in den Playoffs“, sagte Eisbären-Stürmer Manuel Wiederer.

Im Viertelfinale gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven und jüngst gegen den EHC Red Bull München hielten sich die Mannheimer zu Hause schadlos. Auch gegen die Eisbären hatten sie vor 13.600 Zuschauern zu Beginn die besseren Chancen, scheiterten aber immer wieder an Schlussmann Jonas Stettmer. Dessen Vorderleute zielten genauer. Zunächst stand Liam Kirk richtig (8.) und gerade einmal drei Minuten später erhöhte Jean-Sébastien Dea auf 2:0.

Eisbären-Torschütze zum 2:0: Berlins Jean-Sébastien Dea.
Eisbären-Torschütze zum 2:0: Berlins Jean-Sébastien Dea.
Eisbären-Torschütze zum 2:0: Berlins Jean-Sébastien Dea.
War immer wieder zur Stelle: Eisbären-Keeper Jonas Stettmer.
War immer wieder zur Stelle: Eisbären-Keeper Jonas Stettmer.
War immer wieder zur Stelle: Eisbären-Keeper Jonas Stettmer.

Die Berliner hatten im Verlauf der Saison mit Verletzungen zu kämpfen. Dennoch behielt der DEL-Rekordmeister gegen die Straubing Tigers und den Hauptrunden-Ersten Kölner Haie die Oberhand.

In Mannheim blieben die Eisbären ihrem Konzept treu und zeigten sich äußerst kaltschnäuzig. Noch vor der ersten Drittelpause gelang Les Lancaster das dritte Tor (19.). „Wir müssen das besser verteidigen“, haderte Lukas Kälble im Interview bei „MagentaSport“ mit der Defensivleistung. „Jetzt müssen wir besser ins zweite Drittel reinkommen.“

Es kam anders: Kälble selbst musste kurz nach Wiederbeginn auf die Strafbank. Es dauerte aber bis zur 35. Minute, ehe Ty Ronning das 4:0 erzielte. Markus Vikingstad machte den Doppelschlag binnen 68 Sekunden perfekt.

Die Adler nahmen für den letzten Abschnitt einen Torhüterwechsel vor - und sendeten durch Kris Bennett (42.), Alexander Ehl (48.) und John Gilmour (56.) Lebenszeichen. Sie gaben zwar nicht auf, verpassten aber den Anschlusstreffer. Stattdessen stoppten Andreas Eder und Kirk die späte Aufholjagd mit Schüssen ins verwaiste Mannheimer Tor (57./58.).

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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