Neuer Name

Maschinenfabrik Reinhausen wird nach 125 Jahren umbenannt

Nach 125 Jahren firmiert das Regensburger Traditionsunternehmen um. Für Kunden und Partner soll sich nichts ändern.

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Zur Umfirmierung gehört ein neues Logo, das bereits am Parkhaus des Unternehmens prangt.

Zur Umfirmierung gehört ein neues Logo, das bereits am Parkhaus des Unternehmens prangt.

Von Redaktion Regensburg

Fast auf den Tag genau 125 Jahre nach der Eintragung im Amtsgericht Stadtamhof benennt sich die Maschinenfabrik Reinhausen um: Mit der Umfirmierung der Zentrale in Regensburg zur Reinhausen GmbH wolle das Unternehmen seine Identität als weltweit agierender Technologieführer in der Energietechnik stärken und einen international verständlichen Unternehmensauftritt schaffen, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung mitteilt.

Mit dem Ansatz als Systemanbieter, digitalen Leistungen, weltweiten Services und kontinuierlicher Innovation sei Reinhausen der Maschinenfabrik längst entwachsen, so Nicolas Maier-Scheubeck, Sprecher der Geschäftsführung von Reinhausen: „Der Entfall des Wortes ,Maschinenfabrik’ schließt ein wichtiges Kapitel unserer Unternehmensgeschichte.“ Die Marke MR stehe für internationale Präsenz, technologische Überlegenheit und höchste Verlässlichkeit.

MR bleibt als Abkürzung bestehen

Die Abkürzung „MR“, unter der das Unternehmen bekannt ist, bleibe bestehen. Es stehe nun für „Made by Reinhausen“. Denn unabhängig davon, in welchem der 57 weltweiten Standorte Lösungen von Reinhausen entwickelt, gefertigt oder ausgeliefert werden, gelte: „Die Marke MR transportiert das Innovations- und Qualitätsversprechen „Made by Reinhausen“, so Maier-Scheubeck.

Die Umfirmierung habe keine Auswirkungen auf laufende Geschäftsbeziehungen. „Für unsere Kunden und Partner ändert sich im Tagesgeschäft nichts. Die Umfirmierung ist ein formaler Schritt - unsere Verträge, Prozesse und Ansprechpartner bleiben bestehen“, sagt Oliver Reetz, Pressesprecher der Reinhausen GmbH.

Die Geschichte des Familienunternehmens umspannt sechs Generationen mit der Gründung 1868, der Erteilung grundlegender Patente 1926 sowie einem kontinuierlich hohen Wachstum. Geschäftszweck ist die Sicherstellung von Lastfluss, Stromqualität und Verfügbarkeit kritischer Netzbetriebsmittel für Hersteller und Betreiber. Die Hälfte des weltweiten Stromverbrauchs wird laut Unternehmen mit Lösungen der MR geregelt, entsprechend bedeutsam seien diese für das Gelingen der Energiewende. Mittels 50 Beteiligungsgesellschaften ist das Unternehmen in 27 Ländern an 57 Standorten vertreten. Zuletzt erwirtschafteten 5.500 Mitarbeiter einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.

Die Geschäftsführung: Wilfried Breuer, Nicolas Maier-Scheubeck und Holger Michalka.

Die Geschäftsführung: Wilfried Breuer, Nicolas Maier-Scheubeck und Holger Michalka.

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