Ein Schwerverletzter
Sperrung der A3 im Landkreis Passau nach Kollision dreier Sattelzüge

Helmut Degenhart/Zema-Medien
Drei Sattelzüge sind am frühen Dienstagnachmittag auf der A3 im Landkreis Passau kollidiert.

Gegen 13.15 Uhr hat es am Dienstag auf der A3 zwischen der Landesgrenze Suben und der Autobahnanschlussstelle Pocking (Landkreis Passau) einen Auffahrunfall mit drei beteiligten Sattelzügen gegeben. Laut Mitteilung der Polizei wurde der Verursacher bei dem Unfall schwer verletzt.
Vor der Anschlussstelle Pocking soll sich kurz ein Rückstau gebildet haben, weshalb ein Kraftfahrer aus der Slowakei bis zum Stillstand bremsen musste. Ein nachfolgender Fahrer eines Sattelzuges aus dem südlichen Landkreis Passau habe noch rechtzeitig bremsen können. Der dritte Fahrer, wie die Polizei vermutet ein Rumäne, habe die Situation jedoch zu spät erkannt und sei fast ungebremst in den vor ihm stehenden Sattelzug gefahren. Diesen schob er auf den Sattelauflieger des Slowaken. Die Sattelzugmaschine des Unfallverursachers sei durch die Wucht des Aufpralls vollständig deformiert worden. Der schwer verletzte Fahrer sei in seinem Führerhaus eingeklemmt worden und durch die Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer sollen sich nach der Kollision selbst aus ihren Sattelzugmaschinen befreit haben und unverletzt geblieben sein.
Die Autobahn sei kurzzeitig zwischen der Landesgrenze Suben und der Anschlussstelle Pocking für den Verkehr in Fahrtrichtung Deggendorf komplett gesperrt gewesen. Ab sofort werde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Bergung der Unfallfahrzeuge sei im Gange und werden vermutlich noch bis zum frühen Abend dauern.











