München
Guter Start, aber noch Luft nach oben: Das war der erste Tag von "Rockavaria"!

Impressionen vom "Rockavaria"-Festival in München. Hier im Bild: Die Nu-Metal-Band Limp Bizkit. (Fotos: Jens Niering)
Ausverkauft sieht anders aus - und trotzdem, vielleicht war das auch der bestmögliche Einstieg für das Rockavaria Open-Air, das in diesem Jahr die Deutschen Festival-Platzhirsche Rock am Ring und Rock im Park herausfordert. Gitarrenlastig war die Musik und die Festival-Besucher zufrieden. Daran konnte nicht einmal ein Regenschauer etwas ändern, der am späten Abend über den Münchner Olympiapark niederging.
Interessant war die musikalische Aufteilung: Die kleinen Bands kamen am Freitag ins Theatron, die härteren Rocker in die Olympiahalle und das Olympiastadion war für den Bereich Alternative reserviert. Das spiegelte sich auch in der Atmosphäre wieder. Am Theatron fühlte man sich fast wie in einem kleinen Festival - zumindest bis um 17 Uhr, als dort wegen Überfüllung keine Besucher mehr hineinkamen. In der Olympiahalle gab es Brachialwerbung und einen Ansager, der das Publikum mit markigen Worten auf die nächste Band einstimmte. Großes Open-Air-Feeling wollten die Organisatoren im Olympia-Stadion verbreiten. An den Bands scheiterte es nicht, denn das Line-Up des ersten Tages war vielfältig. Eher waren es die fehlenden Besucher - vor allem im Stadion merkte man, dass es noch einige zehntausend Gäste mehr bräuchte. Allerdings - gegen 22 Uhr war auch die Olympiahalle dicht - die Orga wird es gefreut haben.
Überraschungsband des Tages: "The Hives", an denen die mehr als zehn Jahre Bandgeschichte fast spurlos vorbeigegangen zu sein scheinen. Auch, wenn der Sänger äußerlich mittlerweile etwas Ähnlichkeit mit Jim Carrey hat.





















































































