Defizite verschärft
Landshuter Schulpsychologin über den Corona-Schulalltag

Annette Muck
Emily und Jonas besuchen die Grundschule Piflas. Emily ist in der vierten, ihr Bruder in der ersten Klasse. Während die Zehnjährige eineinhalb Grundschuljahre ohne Corona kennengelernt hat, gehören für den Sechsjährigen Masken und Testen zum Alltag. "Das macht mir schon Sorgen", sagt seine Mutter, Annette Muck. Was beide vor allem nervt, sind die Masken während des Sportunterrichtes in der Halle.Emily und ihre Mama haben keine guten Erinnerungen an die Homeschooling-Zeit. "Weil ich arbeiten musste, war sie viel alleine", erinnert sich Annette Muck. Emily habe einige depressive Phasen gehabt, ihre Stimmung habe sich erst in der vierten Klasse gebessert: "Weil ich meine Freundinnen wieder sehe", sagt Emily. Auf ihre Noten hat sich der Distanzunterricht nicht nachteilig ausgewirkt. Von anderen Eltern weiß Annette Muck, dass das eher die Ausnahme ist. Trotzdem macht sie sich Sorgen, ob Emily die Herausforderungen der fünften Klasse meistern wird.
Mit einer Mischung aus Spannung und Bauchgrimmen werden die Schüler in der Region Landshut diesen Freitag in die Schule gehen: Es gibt Zwischenzeugnisse.
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