Mehr Schüler
Über 6.100 Schüler starten im Kreis Dingolfing-Landau ins neue Schuljahr

Johannes Drexler/Landratsamt
Die Schulamtsdirektoren Stefan Pielmeier (r.) und Michael Schütz (l.) stellten Landrat Werner Bumeder das Zahlenwerk zum Schulanfang vor.

Der Landkreis wächst - und das zeigt sich auch in den Klassenzimmern, wie das Landratsamt mitteilt: 6.136 Schüler besuchen im neuen Schuljahr die Grund- und Mittelschulen im Landkreis. Damit steigen die Schülerzahlen um 2,1 Prozent. Gleichzeitig bleibe die Unterrichtsversorgung gesichert. Zum dritten Mal in Folge starten zudem mehr als 1.000 Kinder ihre Schullaufbahn. Diese Zahlen stellten die Schulamtsdirektoren Stefan Pielmeier und Michael Schütz am Mittwoch Landrat Werner Bumeder vor.
Für diesen ist das, wie er sagte, eine gute Nachricht: „Steigende Schülerzahlen bedeuten zusätzliche Aufgaben für Schulen und Schulverwaltung. Umso wichtiger ist es, dass wir auch in diesem Jahr gute Voraussetzungen für einen verlässlichen Schulstart schaffen konnten.“
Versorgung trotz hoher Fluktuation sichergestellt
Trotz einer hohen personellen Fluktuation mit mehr als 30 Versetzungen habe das Schulamt die Unterrichtsversorgung sichergestellt. Kürzungen bei der Stundentafel oder bei den Anrechnungsstunden seien nicht erforderlich. Auch die Funktionsstellen an den Schulen seien besetzt worden. Bei den Übertritten bleibt die Mittelschule mit 38 Prozent die meistgewählte weiterführende Schulform im Landkreis.
33 Prozent wechseln an die Realschule, 28 Prozent an das Gymnasium. Aufgrund geburtenstarker Jahrgänge werde in den kommenden beiden Jahren mit weiter steigenden Schülerzahlen gerechnet.
Neben der Unterrichtsversorgung stehen auch Sprachförderung, Schwimmfähigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Fokus. Erstmals wurde eine Sprachstandsuntersuchung für alle angehenden Schulanfänger durchgeführt. Bei 62 Kindern wurde ein verpflichtender Vorkurs zur Sprachförderung vorgesehen. Die Verfassungsviertelstunde zur Demokratiebildung wird ebenfalls fortgesetzt.
Auch für den Ausbau der Ganztagsbetreuung sind die Kommunen vorbereitet. Die Infrastruktur stehe zur Verfügung, die Nachfrage bleibe bislang jedoch hinter den Erwartungen zurück.
„Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen im Landkreis auch bei weiter steigenden Zahlen gute Lernbedingungen zu bieten“, sagte Bumeder. „Dass der Schulstart unter diesen Voraussetzungen gesichert ist, ist vor allem dem großen Engagement der Schulen und des Schulamts zu verdanken.“








