„Chefsache“

VR-Bank Landau-Mengkofen informierte über Cyber-Sicherheit

Wie sich Betriebe vor digitalen Bedrohungen schützen und im Ernstfall reagieren können, stand am Dienstagabend im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung.

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Thorsten Wallner (v. l.), Torsten Töllner, Ingo Steinwedel und Robert Schneck nach dem Vortrag

Thorsten Wallner (v. l.), Torsten Töllner, Ingo Steinwedel und Robert Schneck nach dem Vortrag

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Landau

Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur große Konzerne. Auch kleine und mittelständische Unternehmen geraten ins Visier von Cyberkriminellen. Unter dem Thema „Der Moment der Klarheit - Wenn Cyber-Risiken zur Chefsache werden“ hatte die Genossenschaftsbank Unternehmer und Geschäftsführer aus der Region empfangen, um über aktuelle Gefahren und konkrete Schutzmöglichkeiten zu informieren. Robert Schneck, Leiter Firmenkundenbank und Private Banking der VR-Bank Landau-Mengkofen, machte bereits zu Beginn deutlich, dass Cyber-Sicherheit längst zu den zentralen unternehmerischen Herausforderungen gehöre. „Die Zeiten, in denen Einbrecher mit Brecheisen und Taschenlampe unterwegs waren, sind längst nicht vorbei. Aber heute reicht ihnen oft schon ein Laptop - und manchmal ein einziger unbedachter Klick“, brachte Schneck die Problematik auf den Punkt. Als Begleiter der heimischen Wirtschaft könne die VR-Bank auf die Expertise und das Netzwerk des genossenschaftlichen Finanzverbundes zurückgreifen.

Mit Torsten Töllner von der CyCo Cyber Competence Center und Ingo Steinwedel, Cyber-Spezialist der R+V Versicherung, hatte die VR-Bank zwei Fachleute an Bord geholt. Im Mittelpunkt standen die Formen der Cyberkriminalität, mögliche Schwachstellen in Unternehmen sowie Maßnahmen zur Prävention. Dabei wurde deutlich, dass neben technischen Sicherheitsvorkehrungen insbesondere die Sensibilisierung der Mitarbeiter und klare organisatorische Abläufe von großer Bedeutung seien. Denn ein erfolgreicher Cyberangriff könne weitreichende Folgen haben: Betriebsunterbrechungen, Datenverluste, finanzielle Schäden und nicht zuletzt ein erheblicher Vertrauensverlust bei Kunden und Geschäftspartnern. Neben vorbeugenden Maßnahmen wurden deshalb auch das richtige Verhalten im Schadensfall und die Möglichkeiten einer finanziellen Absicherung gegen Cyberrisiken thematisiert.

Nicht ausschließlich der IT-Abteilung überlassen

Eine zentrale Botschaft des Abends: Cyber-Sicherheit dürfe nicht ausschließlich der IT-Abteilung überlassen werden. Vielmehr sei sie eine Führungsaufgabe, die organisatorische, technische und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen umfasse. Schnecks Fazit: „Unser Ziel war es, dass die Teilnehmer nicht mit mehr Sorgen nach Hause gehen, sondern mit mehr Wissen, mehr Sicherheit und möglichst vielen praktischen Tipps.“ Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Experten und untereinander.

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