Neue Gruppe

Spaziergang der Landauer „Omas gegen Rechts“ ins Polenhölzl

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Auch einige „Opas“ waren beim Spaziergang dabei.

Auch einige „Opas“ waren beim Spaziergang dabei.

Von Redaktion Landau

Kurz nachdem sich etwa 15 Menschen zu einer „Omas gegen Rechts“-Gruppe zusammengefunden hatten, haben sie sich im Rahmen eines Spaziergangs über die Hintergründe des Mahnmals im sogenannten Polenhölzl informiert Die Omas gegen Rechts sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Fraueninitiative, an der aber auch Opas und Menschen ohne Enkel beteiligen können. Die „Omas“ wollen einstehen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, für die Vielfalt der Kulturen und der Gesellschaft, für Toleranz und respektvolles Miteinander sowie für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt. „Rechts“ sei ausdrücklich nicht gleichzusetzen mit einer politisch-konservativen Ausrichtung, sonder meint rechtsaußen, rechtsradikal, rechtsextrem.

Am Sonntag fanden sich bereits mehr als 20 Personen zum Spaziergang zusammen. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich über die „Omas“ zu informieren. Am Mahnmal angekommen, wusste Heidrun Husty über die Hintergründe zu berichten: 1941 sei dort der 21-jährige polnische Zwangsarbeiter Jozef Berdzinski von Gestapo- und SS-Schergen gehängt worden. Der Grund dafür sei seine Liebe zu der österreichischen Magd Rosina Bichler gewesen, eine nach den sogenannten Nürnberger Rassengesetzen verbotene Liebe. Rosina Bichler sei im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück interniert worden.

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