Das war knapp
Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Wildthurn: Dachstuhlbrand verhindert

Johannes Bäumel
Die Landauer Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an. Insgesamt waren sechs Wehren im Einsatz.
Ein Großaufgebot an Feuerwehren und Rettungsdienst rückte am späten Donnerstagabend nach Wildthurn aus. Dort war in einem landwirtschaftlichen Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Kreisbrandrat Max Schraufnagl sprach von einem beginnenden Dachstuhlbrand an der Giebelseite des Gebäudes.
„Die zuerst eintreffenden Feuerwehren haben gleich mal einen Außenangriff gestartet und die Fassade abgelöscht“, sagte Schraufnagl an der Einsatzstelle. Weitere Feuerwehren hätten derweil unter Atemschutz den Brand von innen her bekämpft. „Durch das schnelle Eingreifen und diesen Zangenangriff konnten der Dachstuhl und das Gebäude gerettet werden.“
Verkehrsteilnehmerin entdeckt Rauch
Hätte eine Verkehrsteilnehmerin das Feuer von der Straße aus nicht zufällig gesehen und die Hauseigentümer informiert, hätte es schlimmer ausgehen können. „So ein Brand kann sich schnell ausbreiten - wegen der Holzbauweise. Dazu kommt aktuell die Trockenheit“, so die Einschätzung Schraufnagls.
Um die Glutnester abzulöschen, wurde die Dachhaut an der betroffenen Seite geöffnet. Die Drehleiter der Landauer Feuerwehr kam dafür zum Einsatz.
Ein Polizeisprecher beschrieb das landwirtschaftliche Gebäude als ehemalige Stallung. Er ging von einem technischen Defekt aus. Eventuell habe ein alter Halogen-Strahler den Brand ausgelöst, dies muss aber noch genauer geprüft werden.
Verletzte gab es Stand Donnerstagabend keine. Im Einsatz waren die Feuerwehren Landau, Wildthurn, Möding, Wolfsdorf-Fichtheim, Haunersdorf und Zeholfing.














