Mit der Drehleiter
Landauer Feuerwehr rettet „Pechvogel“: Amsel steckt in Dachrinne fest

Monika Nikopoulos
Ein Feuerwehrmann fuhr mit der Drehleiter nach oben und befreite den Vogel vorsichtig aus der Dachrinne
Eine Amsel ist in Landau zu einem echten Pechvogel geworden. Das Tier blieb mit dem Schnabel auf einer Höhe von neun Metern in einer Dachrinne stecken und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die Landauer Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an.
Monika Nikopoulos, Mitarbeiterin beim Sanitätshaus Wachtmeister in der Viehmarktstraße, hatte den kleinen Bruchpiloten entdeckt, der sich im Bereich der Dachrinne auf der Rückseite des Hauses befand und wild flatterte. Ihr war klar: „Der hat sich eingezwickt.“
Mit der Drehleiter nach oben gefahren
Da das Geschäftshaus sehr hoch ist und die Mitarbeiter keine so lange Leiter hatten, bat sie die Landauer Feuerwehr um Hilfe. Die war wie immer sofort zur Stelle. „Unser hauptamtlicher Gerätewart ist dann zur Erkundung gefahren und hat sich die Lage vor Ort angeschaut“, erzählt Kommandant Robert Brandhofer. Telefonisch wurden sodann weitere Einsatzkräfte verständigt und die Drehleiter ausgefahren. Ein Feuerwehrler fuhr, ausgerüstet mit Schutzhandschuhen und Seitenschneider, nach oben und befreite die Amsel aus ihrer misslichen Lage.
In die Transportbox zur Erholung
Der Vogel wurde in eine leere Katzentransportbox gelegt, damit er sich erst einmal erholen konnte. „Der war bratfertig, aber hatte die Augen offen“, beschreibt Nikopoulos den Zustand des Tieres. „In der Feuerwehrwache haben wir den Vogel dann mit Wasser versorgt und die Box im Freien geöffnet“, sagt Brandhofer. Und siehe da: Nach circa zehn Minuten Erholungszeit breitete die Amsel die Flügel aus und flog plötzlich davon.









