Diplomatie

Xi und Trump wollen sich im November in China treffen

Xi lädt Trump nach China ein.

Xi lädt Trump nach China ein.

Von dpa

US-Präsident Donald Trump hat die Einladung von Chinas Staatschef Xi Jinping nach China angenommen. „Wir werden uns im November erneut in China treffen und anschließend im Dezember beim G20-Gipfel in Miami, Florida“, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Xi und dessen Frau Peng Liyuan seien nach einem Staatsbesuch der „Freundschaft, Stärke und des Erfolgs“ nun auf dem Weg zurück nach China.

Kurz zuvor hatte Xi während einer Teezeremonie im Weißen Haus in Washington gesagt, in diesem Jahr gebe es noch zwei Möglichkeiten für ein Treffen. Eine sei der Wirtschaftsgipfel der Apec-Staaten in China, die andere der G20-Gipfel in den USA. „Wir laden den Präsidenten und seine Frau ein, China zu besuchen“, sagte Xi.

Xi war am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Washington gereist. Laut chinesischen Angaben ging es unter anderem um globale Konflikte wie die Lage im Nahen Osten und den Ukraine-Krieg. Auch der Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt dürfte auf der Agenda gestanden haben. Trump hatte Xi Mitte Mai in Peking besucht.

Putin, Trump, Xi: Dreiertreffen bei Apec-Gipfel möglich

China richtet den Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der südchinesischen Tech-Metropole Shenzhen aus. Die USA veranstalten als diesjähriges Vorsitzland im Dezember den G20-Gipfel in Miami im US-Bundesstaat Florida.

Das Treffen der Staats- und Regierungschefs aus den Apec-Ländern ist für Mitte November angesetzt. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin hatte sich angekündigt. Zuvor gab es deshalb Spekulationen über ein mögliches Dreiertreffen zwischen Xi, Trump und Putin. Bestätigt wurde dies bislang noch nicht.

Schon im vergangenen Jahr hatte Trump den Apec-Gipfel in Südkorea für ein Treffen mit Xi genutzt. Allerdings sprachen beide nicht im Gipfelort Gyeongju, sondern in der nahegelegenen Großstadt Busan. Dort einigten sich beide Seiten unter anderem auf einen Burgfrieden im laufenden Handelsstreit, weshalb in Bezug darauf immer wieder von der sogenannten Busan-Vereinbarung die Rede ist.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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