Junge Union

Winkel mit bisher bestem Ergebnis als JU-Chef bestätigt

So gut hat Johannes Winkel bei einer Wahl zum JU-Vorsitzenden noch nie abgeschnitten.

So gut hat Johannes Winkel bei einer Wahl zum JU-Vorsitzenden noch nie abgeschnitten.

Von dpa

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Winkel ist mit seinem bisher besten Wahlergebnis als Vorsitzender der Jungen Union bestätigt worden. Auf dem Deutschlandtag der unabhängigen Jugendorganisation von CDU und CSU in Bonn erhielt er 265 von 283 gültigen Stimmen. 16 Delegierte stimmten gegen ihn, zwei enthielten sich.

Ohne die Enthaltungen, die bei der Union anders als bei anderen Parteien nicht mitgezählt werden, kommt Winkel auf 94,3 Prozent Zustimmung. 2024 hatte Winkel 90,5 Prozent der Delegiertenstimmen erhalten. Bei seiner ersten Wahl im November 2022 waren es 87,0 Prozent.

Geschichte der Partei „erfolgreich weiterschreiben“

In seiner Rede beim Deutschlandtag wies Winkel auf den Ernst der Lage in der Union hin, die nach drei desaströsen Landtagswahlen und Umfrageergebnissen unter 20 Prozent am Boden liegt. Gleichzeitig rief der 34-jährige Jurist aber zu Zuversicht und Selbstbewusstsein auf. „Unsere Generation hat mit dieser Union noch einiges vor“, sagte er. „Und wir werden diejenigen sein, die die Geschichte der Volkspartei von CDU und CSU erfolgreich weiterschreiben.“

Winkel grenzte sich klar von der AfD ab. Solange diese „völkische Positionen bezieht und Extremisten in ihre Reihen holt, so lange werden wir nicht mit dieser Partei zusammenarbeiten“, betonte er. „Das ist für mich eine Frage des Charakters und nicht der Umfragewerte.“

Merz redet am Samstag

Die Junge Union hat nach eigenen Angaben etwa 90.000 Mitglieder und bezeichnet sich als den größten politischen Jugendverband in Deutschland und Europa. Vor Beginn des Deutschlandtags hatte Winkel die Eigenständigkeit des Parteinachwuchses der Union betont. „Wir machen unser eigenes Ding.“

Mit Spannung wird der Auftritt von Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz am Samstag erwartet, der im vergangenen Jahr wegen der Rentenreform heftig mit den Delegierten aneinandergeraten war.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.