Kita und Schule

Umfrage: Kinder und Erwachsene für Bildungsreformen

Was braucht es für bessere Bildung? Das Deutsche Kinderhilfswerk hat für den 'Kinderreport' nachgefragt. (Archivbild)

Was braucht es für bessere Bildung? Das Deutsche Kinderhilfswerk hat für den "Kinderreport" nachgefragt. (Archivbild)

Von dpa

Für eine bessere Bildung der Kinder in Deutschland wünschen sich in einer Umfrage neun von zehn Erwachsenen mehr Personal in Schulen und Kitas sowie bundesweit einheitliche Lernstandards. Dies geht aus dem „Kinderreport“ des Deutschen Kinderhilfswerks hervor.

Online befragt wurden zwischen dem 7. und 16. Januar dafür jeweils gut 1.000 Erwachsene ab 18 Jahren sowie Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren. Hintergrund der Frage nach Veränderungen sind die schlechten Noten für das deutsche Bildungssystem, wenn es um Chancengleichheit unabhängig von Bildung und Einkommen der Eltern geht.

Bei den Erwachsenen nannten 93 Prozent in der Forsa-Umfrage zusätzliches Personal an Schulen und Kitas als wichtig oder sehr wichtig. Es folgten einheitliche Bildungsstandards mit 91 Prozent, die Kostenfreiheit von Bildung von der Kita bis zur Schule mit 90 Prozent und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bildungseinrichtung wie Kita, Schule und Jugendarbeit mit 88 Prozent. 84 Prozent halten eine stärke finanzielle Förderung für Schulen mit hohem Anteil sozial benachteiligter Kinder für wichtig oder sehr wichtig.

Bei den Kindern und Jugendlichen, für die die Fragen altersgerecht angepasst wurden, war die Gewichtung etwas anders. Als wichtig oder sehr wichtig nannten 88 Prozent kostenlose Kitas, Schulen und Unterrichtsmaterial. 87 Prozent finden es wichtig oder sehr wichtig, dass in Deutschland für alle Schulen ähnliche Regeln gelten, damit alle Kinder die gleichen Chancen bekommen.

78 Prozent der jungen Befragten sagten, geflüchtete Kinder sollten in Deutschland schnell in die Schule gehen können. 72 Prozent fanden es wichtig oder sehr wichtig, dass Schulen, Kitas und Angebote wie Jugendtreffs stärker zusammenarbeiten.

Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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