Ukraine-Krieg

Trump: War nicht für Starlink-Drosselung verantwortlich

Trump will eigenen Aussagen zufolge nicht für die Drosselung des Satelliteninternets in der Ukraine verantwortlich gewesen sein.

Trump will eigenen Aussagen zufolge nicht für die Drosselung des Satelliteninternets in der Ukraine verantwortlich gewesen sein.

Von dpa

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben nicht für die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten US-amerikanischen Satelliteninternets von Starlink in der Ukraine verantwortlich gewesen. „Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan“, sagte er vor Reportern in Washington.

Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern SpaceX, der Starlink betreibt, gehört. „Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt“, hatte dieser zuvor auf X gepostet. Dabei ging es explizit um Starshield, der militärischen Funktion von Starlink. Unklar bleibt damit weiter, wer tatsächlich für eine etwaige Drosselung verantwortlich war.

Trump zeigte sich unwissend und bestritt, dass das Satelliteninternet überhaupt verlangsamt worden sei. „Soweit ich weiß, ich habe es erst heute Morgen in den Nachrichten und aus den Medien erfahren, haben wir es nicht verlangsamt“, sagte er weiter. Trump gab sich zuversichtlich, dass das Internet „wahrscheinlich funktioniere“.

Ukrainischen Angaben zufolge war in der Nacht zu Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals etabliert worden, das etwas mehr als einen Tag bestand. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Dies soll zum Scheitern von ukrainischen Drohneneinsätzen bei eigenen Angriffen wie bei der Abwehr russischen Drohnen geführt haben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.