Energiekrise

Südkorea verhandelt über alternative Rohölrouten

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung steht seit Beginn des Iran-Kriegs vor großen Herausforderungen. Die ostasiatische Volkswirtschaft ist stark von Energielieferungen aus Nahost abhängig. (Archivbild)

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung steht seit Beginn des Iran-Kriegs vor großen Herausforderungen. Die ostasiatische Volkswirtschaft ist stark von Energielieferungen aus Nahost abhängig. (Archivbild)

Von dpa

Südkoreas Regierung hat angesichts der weitgehend blockierten Straße von Hormus ihre diplomatischen Anstrengungen zur Sicherung alternativer Ölrouten verstärkt. So werde man unter anderem Sondergesandte nach Saudi-Arabien, Oman und Algerien schicken, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Zur Sicherung alternativer Transportwege sollen zudem fünf Öltanker unter koreanischer Flagge ins Rote Meer an die saudi-arabische Hafenstadt Yanbu verlegt werden. Saudi-Arabien kann sein Öl über Pipelines vom Persischen Golf nach Yanbu transportieren und dort verschiffen.

Südkorea bezog vor Beginn des Iran-Kriegs rund zwei Drittel seines Rohölbedarfs über die Straße von Hormus. Die exportorientierte Volkswirtschaft ist aufgrund ihres hohen Energiebedarfs besonders hart von den derzeitigen Versorgungsengpässen betroffen. Bereits Mitte März hatte die Regierung beschlossen, Teile der strategischen Ölreserven freizugeben, um kurzfristige Lieferstörungen abzufedern.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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