Massaker in Israel

Netanjahu droht Hamas-Kämpfern bei Gedenken an 7. Oktober

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei einer Gedenkveranstaltung an den 7. Oktober 2023 allen gedroht, die an dem Überfall beteiligt waren.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei einer Gedenkveranstaltung an den 7. Oktober 2023 allen gedroht, die an dem Überfall beteiligt waren.

Von dpa

Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Hamas-Massakers in Israel am 7. Oktober 2023 und des darauf folgenden Krieges hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den an dem Überfall Beteiligten gedroht. „Es wird keine Hamas-Herrschaft in Gaza geben. Jeder, der an dem Angriff gegen uns beteiligt war, jeder, der unsere Geiseln gefangen gehalten hat, lebt auf Zeit“, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. „Wir werden sie kriegen, so wie wir andere gekriegt haben. Tag für Tag begleichen wir die Rechnung mit diesen widerwärtigen Mördern.“ Israel hat der Opfer auch aufgrund des jüdischen Kalenders bereits am Montag gedacht.

Bei dem Massaker vor drei Jahren wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Bei dem auf den Überfall folgenden Krieg wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 74.000 Palästinenser getötet. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eigentlich eine Waffenruhe; es gibt aber immer wieder tödliche Angriffe.

«Wir werden sie kriegen, so wie wir die anderen gekriegt haben», sagte Netanjahu bei der Gedenkveranstaltung in Jerusalem.

«Wir werden sie kriegen, so wie wir die anderen gekriegt haben», sagte Netanjahu bei der Gedenkveranstaltung in Jerusalem.

Der Jahrestag des 7. Oktober fällt dieses Jahr in die heiße Phase des Wahlkampfes in Israel: Am 27. Oktober finden die ersten Parlamentswahlen seit dem Massaker statt. Laut Meinungsumfragen können bei der wegweisenden Wahl weder Netanjahus Lager noch das seiner Gegner mit einer absoluten Mehrheit rechnen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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