Grenzübergang zu Ägypten

Israel stimmt Rafah-Öffnung für Personenverkehr zu

Israel hat der begrenzten Öffnung des Grenzübergangs Rafah in Gaza zugestimmt. (Archivbild)

Israel hat der begrenzten Öffnung des Grenzübergangs Rafah in Gaza zugestimmt. (Archivbild)

Von dpa

Israel will nach Abschluss eines Militäreinsatzes zur Auffindung der letzten Geisel-Leiche im Gazastreifen den Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Küstengebiet eingeschränkt für den Personenverkehr wieder öffnen. Das gab das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Nacht bekannt. Nach Abschluss dieses Einsatzes und in Übereinstimmung mit den Vereinbarungen mit den USA werde Israel den Übergang unter vollständiger israelischer Kontrolle öffnen. Ein Zeitplan wurde aber nicht genannt.

Israel fordert in der Mitteilung, dass die islamistische Terrororganisation Hamas alle Anstrengungen unternimmt, den Leichnam der israelischen Geisel ausfindig zu machen und an Israel zu übergeben. Zugleich heißt es, die israelischen Streitkräfte würden derzeit einen Einsatz durchführen, um alle gesammelten Informationen auszuschöpfen, die Leiche des Polizisten zu finden und zurückzubringen. Die „Times of Israel“ zitierte einen US-Beamten, wonach man davon ausgehe, dass der Einsatz mehrere Tage dauern wird. Demnach könnte der Grenzübergang Rafah bis Ende dieser Woche wieder geöffnet werden.

Unklar ist jedoch, ob damit auch die Rückkehr geflüchteter Palästinenser wieder möglich wird, die in Ägypten gestrandet sind. Der seit fast einem Jahr geschlossene Rafah-Grenzübergang gilt als wichtigstes Tor des Gazastreifens zur Welt.

Bevor Israel der eingeschränkten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah nur für den Personenverkehr zustimmte, hatte Regierungschef Netanjahu am Samstagabend mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, über die zweite Phase des Friedensplans von Trump gesprochen. Ali Schaath, Vorsitzender der neuen palästinensischen Regierung von Fachleuten für Gaza, hatte zuvor am Donnerstag die Öffnung des Grenzübergangs in beide Richtungen angekündigt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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