Filip Varejcka

Filip Varejcka

Angreifer bei den Straubing Tigers

Rückennummer: 90
Nationalität: deutsch

Varejcka entstammt dem Nachwuchs des EC Bad Tölz. Dort spielte der Stürmer bis zu den U16-Junioren, ehe er im Sommer 2016 an die RB Hockey Academy des österreichischen Vereins EC Red Bull Salzburg wechselte. Die Saison 2018/19 bestritt der Angreifer mit der zweiten Mannschaft des EC Red Bull Salzburg, den RB Hockey Juniors, in der Alps Hockey League. Zudem sicherte er sich mit dem Team die innerhalb der Alps Hockey League ausgetragene österreichische Zweitliga-Meisterschaft. Im folgenden Jahr wiederholte die Nachwuchsmannschaft den Erfolg.

Im Verlauf der Saison 2019/20 wurde er in den Kader der ersten Mannschaft beordert. Zusätzlich stand er auf Leihbasis in drei Partien für den Kooperationspartner EHC Red Bull München in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf dem Eis. Die Spielzeit 2020/21 verbrachte er beim Red Bull Salzburg in der ICE Hockey League (hohe Liga an der Mannschaften aus Italien, Österreich, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Tschechien teilnehmen, unter den österreichischen Teilnehmern wird der österreichische Meister ausgespielt). Nach München (DEL) wechselte er zur Spielzeit 2021/22. Mit dem EHC Red Bull München wurde er in der Saison Vizemeister, ehe er im Frühjahr 2023 mit der Mannschaft die Deutsche Meisterschaft gewann. Zur Saison 2025/26 wechselte er zu den Straubing Tigers. 

Mit dem EHC Red Bull München spielte er 2019/20, 2021/22, 2022/23 und 2023/24 in der Champions Hockey League.

Auf internationaler Ebene kam er bereits ab der Spielzeit 2016/17 für die Juniorennationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zu Einsätzen. Sein einziges internationales Turnier im Juniorenbereich bestritt der Stürmer mit der U18-Junioren-Weltmeisterschaft in der Division IA 2019, als der Mannschaft der Wiederaufstieg in die Top-Division gelang. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2023, an der er schließlich auch teilnahm. Im Rahmen der Welttitelkämpfe errangen die Deutschen die Silbermedaille. 

Foto: IMAGO/Eibner