Todesstrafe

Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus

Christa Pike hat das Krankenhaus nach Angaben ihrer Anwälte, darunter Luke Ihnen (Mitte) und Randy Spivey (links), verlassen. (Archivbild)

Christa Pike hat das Krankenhaus nach Angaben ihrer Anwälte, darunter Luke Ihnen (Mitte) und Randy Spivey (links), verlassen. (Archivbild)

Von dpa

Rund anderthalb Wochen nach ihrer gescheiterten Hinrichtung in Tennessee hat Christa Pike das Krankenhaus verlassen. Sie sei mittlerweile in das Gefängnis zurückgekehrt, in dem sie seit über 30 Jahren inhaftiert war, teilten ihre Anwälte mit. „Sie wird im Gefängnis weiterhin medizinisch versorgt, und wir werden ihren Genesungsverlauf weiterhin verfolgen.“

Pikes Hinrichtung hatte für Aufsehen gesorgt, weil sie die erste Frau seit mehr als 200 Jahren gewesen wäre, die im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet worden wäre. Trotz zwei verabreichter Injektionen überlebte sie den Hinrichtungsversuch jedoch.

Am Donnerstag war bereits bekanntgeworden, dass die 50-Jährige sich erstmals in ihrem Krankenhauszimmer bewegt hatte. Pike war den früheren Angaben zufolge zu dem Zeitpunkt geistig weiterhin etwas benommen und verlor leicht den Faden. Zugleich waren ihre Arme demnach noch schwer verletzt und kaum einsetzbar. Ob bleibende Schäden zurückbleiben, ist bislang unklar.

Die Hinrichtung von Christa Pike war gescheitert. (Archivbild)

Die Hinrichtung von Christa Pike war gescheitert. (Archivbild)

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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