Soll Schwerelosigkeit anzeigen

Maskottchen „Rise“ begleitet Raumfahrer Richtung Mond

Das Schwerelosigkeits-Maskottchen 'Rise' begleitet die Mission 'Artemis 2'.

Das Schwerelosigkeits-Maskottchen "Rise" begleitet die Mission "Artemis 2".

Von dpa

Die vier Raumfahrer der „Artemis 2“-Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa werden auf ihrer Reise Richtung Mond von einem sogenannten Schwerelosigkeits-Maskottchen begleitet. Es trägt den Namen „Rise“ und wurde nach Angaben der Nasa im Rahmen eines Wettbewerbs aus mehr als 2.600 Einsendungen aus über 50 Ländern ausgewählt.

Die Mitnahme eines Schwerelosigkeits-Maskottchens (Zero-G-Indicator) hat in der Raumfahrt Tradition. Sobald das Raumschiff den Weltraum erreicht, beginnt alles darin, das nicht festgeschnallt ist, herumzuschweben. Schwebt das Maskottchen, lässt sich sofort erkennen, wann Schwerelosigkeit erreicht ist.

Angeblich geht diese Tradition schon auf Juri Gagarin zurück, den ersten Menschen im Weltraum. Der sowjetische Kosmonaut soll bei seinem Flug 1961 eine kleine Puppe dabeigehabt haben.

«Rise» soll anzeigen, wenn die Schwerelosigkeit erreicht ist.

«Rise» soll anzeigen, wenn die Schwerelosigkeit erreicht ist.

„Rise“ wurde nach Nasa-Angaben von dem Schüler Lucas Ye aus Mountain View in Kalifornien entworfen. „Die Crew hat persönlich an der Auswahl unseres Kumpels, unseres blinden Passagiers, teilgenommen“, sagte die US-Astronautin Christina Koch, die bei der Mission dabei sein wird. „Rise“ habe sie besonders angesprochen, da sein Thema das Foto des „Earthrise“ (Erdaufgang) sei, „das uns alle inspiriert“.

Das ikonische Foto wurde vom US-Astronauten William Anders bei der „Apollo 8“-Mission 1968, dem ersten bemannten Flug zum Mond ohne Landung, aufgenommen. Darauf ist im Vordergrund der Mond und im Hintergrund die quasi aufgehende Erde zu sehen. Das Foto veränderte die Sicht der Menschheit auf unseren Planeten. Es wurde zum Symbol für die Fragilität und Isolation der Erde und wird von vielen sogar als Auslöser für die Umweltschutzbewegung angesehen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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