Im Unesco-Welterbe-Gebiet

Luftiges Spektakel in Frankreich: Seiltänzerin quert Halden

Die Artistin Tatiana-Mosio Bongonga balancierte zwischen zwei Hügeln, die zu einem UNESCO-Welterbe-Gebiet gehören.

Die Artistin Tatiana-Mosio Bongonga balancierte zwischen zwei Hügeln, die zu einem UNESCO-Welterbe-Gebiet gehören.

Von dpa

Ein spektakulärer Drahtseilakt ohne Sicherung und Netz: Die Hochseilkünstlerin Tatiana-Mosio Bongonga hat eine etwa 400 Meter lange Distanz zwischen den Zwillingshalden in Loos-en-Gohelle im Norden Frankreichs überquert. Es handelt sich laut dem Veranstalter des Spektakels um die zwei größten Halden Europas. Französischen Medienberichten zufolge versammelten sich zu der Vorstellung am Sonntag um die 9.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Die Zwillingshalden sind pyramidenförmige, dunkle Berge aus Bergbau-Rückständen und erreichen den Berichten nach eine Höhe von mehr als 180 Metern. Sie gehören zum französischen Bergbaugebiet des Nord-Pas de Calais, das seit 2012 auf der Unesco-Welterbeliste steht. Die schwindelerregende Darbietung fand im Rahmen des Europäischen Tages des offenen Denkmals statt - laut Veranstalter ein „Projekt mit Respekt für die Biodiversität und die Bergbaulandschaft“.

Der spektakuläre Balance-Akt dauerte Berichten zufolge etwas mehr als eine halbe Stunde.

Der spektakuläre Balance-Akt dauerte Berichten zufolge etwas mehr als eine halbe Stunde.

Die Artistin, mit einem glänzenden silbernen Kostüm bekleidet, zeigte auf dem Weg auch akrobatische Figuren. Die Überquerung dauerte laut den Berichten etwas mehr als eine halbe Stunde. Bongongas Seil hatte demnach einen Durchmesser von 16 Millimetern.

In welcher Höhe die Seiltänzerin genau unterwegs war, ist nicht ganz klar. In verschiedenen Medienberichten ist die Rede von 80 oder 100 Metern. 200 Freiwillige waren nach Informationen des Veranstalters eingeplant und sollten unter anderem das Seil am Boden stabilisieren, insbesondere bei Windböen. Das Event wurde demnach auch musikalisch begleitet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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