San-Fermín-Fest

Fünf Verletzte bei umstrittener Stierhatz in Pamplona

Die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona sind schnell und gefährlich. Beim ersten von acht Läufen gab es zum Glück nur Leichtverletzte. Die Bullen aber sterben am späten Nachmittag in der Stierkampfarena.

Die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona sind schnell und gefährlich. Beim ersten von acht Läufen gab es zum Glück nur Leichtverletzte. Die Bullen aber sterben am späten Nachmittag in der Stierkampfarena.

Von dpa

Die erste Stierhatz des diesjährigen San-Fermín-Festes in Pamplona im Norden Spaniens ist mit fünf verletzten Läufern relativ glimpflich verlaufen. Sie hätten vor allem Prellungen erlitten, schwere Verletzungen durch die spitzen langen Hörner der Bullen habe es nicht gegeben, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE von der ebenso berühmten wie umstrittenen Veranstaltung. Drei Menschen hätten in Krankenhäuser gebracht werden müssen.

Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San Fermín hatte am Vortag begonnen und endet nächsten Dienstag. Täglich werden am Morgen sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen und auch mehrere zahme Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt für die Stierkämpfe am späten Nachmittag bis in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der vorwiegend jungen Männer über die rund 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende Läufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009.

Gefährlich wird es immer, wenn es bei der wilden Hatz zu Stürzen kommt und die Stiere ungewollt auf am Boden liegende Menschen trampeln.
Gefährlich wird es immer, wenn es bei der wilden Hatz zu Stürzen kommt und die Stiere ungewollt auf am Boden liegende Menschen trampeln.
Gefährlich wird es immer, wenn es bei der wilden Hatz zu Stürzen kommt und die Stiere ungewollt auf am Boden liegende Menschen trampeln.
Die meisten Verletzten bei den Stierhatzen in Pamplona erleiden Prellungen oder Gehirnerschütterungen. Lebensgefährliche Verletzungen durch die langen spitzen Hörner der Kampfstiere sind seltener.
Die meisten Verletzten bei den Stierhatzen in Pamplona erleiden Prellungen oder Gehirnerschütterungen. Lebensgefährliche Verletzungen durch die langen spitzen Hörner der Kampfstiere sind seltener.
Die meisten Verletzten bei den Stierhatzen in Pamplona erleiden Prellungen oder Gehirnerschütterungen. Lebensgefährliche Verletzungen durch die langen spitzen Hörner der Kampfstiere sind seltener.
Tierschützer protestieren jedes Jahr mit spektakulären Aktionen gegen die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona.
Tierschützer protestieren jedes Jahr mit spektakulären Aktionen gegen die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona.
Tierschützer protestieren jedes Jahr mit spektakulären Aktionen gegen die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona.
Die Stiere, die am Morgen während des San-Fermín-Festes im nodspanischen Pamplona durch die Altstadt getrieben werden, sterben am späten Nachmittag in der Stierkampfarena. (Archiv-Bild)
Die Stiere, die am Morgen während des San-Fermín-Festes im nodspanischen Pamplona durch die Altstadt getrieben werden, sterben am späten Nachmittag in der Stierkampfarena. (Archiv-Bild)
Die Stiere, die am Morgen während des San-Fermín-Festes im nodspanischen Pamplona durch die Altstadt getrieben werden, sterben am späten Nachmittag in der Stierkampfarena. (Archiv-Bild)
Jedes Jahr lockt das San-Fermín-Fest mit den umstrittenen Stierhatzen Hunderttausende Besucher nach Pamplona im Norden Spaniens.
Jedes Jahr lockt das San-Fermín-Fest mit den umstrittenen Stierhatzen Hunderttausende Besucher nach Pamplona im Norden Spaniens.
Jedes Jahr lockt das San-Fermín-Fest mit den umstrittenen Stierhatzen Hunderttausende Besucher nach Pamplona im Norden Spaniens.

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit 1591 stattfindet, inzwischen aber auch in Spanien umstritten ist. Tierschützer protestieren seit Jahren gegen das Stiertreiben. Sie sprechen unter anderem von „mittelalterlicher Tortur“. Trotzdem lockt das Fest weiter Tausende Besucher aus aller Welt an, die vor allem aus Europa, Australien, Asien und den USA kommen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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