Großeinsatz

Tödliche Messerattacke in Regensburger Bank: Verdächtiger festgenommen

Nach einem Messerangriff ist ein Verletzter im Krankenhaus gestorben. Der mutmaßliche Täter konnte am Abend von einem Spezialkommando der Polizei festgenommen werden.

Die Spezialkräfte rücken nach dem Großeinsatz in Regensburg wieder ab.

Die Spezialkräfte rücken nach dem Großeinsatz in Regensburg wieder ab.

Von Redaktion Regensburg, Redaktion idowa

Fast vier Stunden Polizeieinsatz, ein Toter, ein festgenommener 20-Jähriger - das ist die Bilanz dieses Nachmittags im Regensburger Westen.

Die Polizei ermittelt wegen eines Raubüberfalls und eines vollendeten Tötungsdelikts gegen einen 20-jährigen Deutschen. Er soll einen Mann in der Bank am Rennweg mit einem Messer schwer verletzt haben - letztendlich tödlich. Der Mann starb im Krankenhaus. Wie im Laufe des Donnerstagabends bekannt wurde, handelte es sich bei dem Opfer um einen Mitarbeiter der Bank. "Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls", teilte die Bank am späten Abend auf Anfrage der DPA mit. 

Nach dem Alarm um 14.50 Uhr umstellten Polizisten die Bank. Sie gingen von einer Geiselnahme aus, weil der mutmaßliche Angreifer mit weiteren Personen im Gebäude war. 

Spezialkräfte rückten an - Zugriff um 17.57 Uhr. Der 20-jährige Tatverdächtige wurde laut Polizei festgenommen. Ein Polizeiauto transportierte ihn ab. 

Lesen Sie hier den Ablauf im Liveticker nach:

jetzt gerade Vor Minuten Uhr 23.7.2026, 17:03 Uhr
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Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Mann und einen Einzeltäter handelt. Bei der verletzten Person handle es sich ebenfalls um einen Mann. Es sei aber noch unklar, ob es sich um einen Mitarbeiter der Bank oder einen unbeteiligten Kunden handelt, so eine Polizeisprecherin. Der Betroffene wird mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt. 

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Manche Anwohner verfolgen den Einsatz von ihren Balkonen aus. Die Polizei bittet sie, weiterhin in ihren Wohnungen zu bleiben und den betroffenen Bereich rund um den Einsatz weiträumig zu meiden. Schaulustige werden konsequent weggeschickt. 

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Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes; in den Stockwerken darüber sind Wohnungen. Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität, betont eine Polizeisprecherin. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, die Umgebung rund um den Tatort weiträumig zu meiden.

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Opfer stirbt im Krankenhaus

Traurige Gewissheit rund drei Stunden nach der Tat: Der Mann, der mit einem Messer schwer verletzt wurde, erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. 

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Zwei Menschen, die sich noch in der Bankfiliale aufgehalten hatten, sind in Sicherheit. Sie seien augenscheinlich unverletzt durch Spezialkräfte aus dem Gebäude gebracht worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. Der Täter selbst befinde sich weiterhin in der Filiale. Ob sich noch weitere Menschen in dem Gebäude aufhalten, blieb zunächst unklar.

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Pressesprecher Jonas Krauß ordnet die aktuelle Lage ein

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Verdacht eines Raubüberfalls

Langsam werden die möglichen Umstände der Tat deutlicher: Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Stand wird wegen eines vollendeten Tötungsdelikts sowie des Verdachts eines Raubüberfalls ermittelt.

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Der Bereich um die Bank ist weiterhin großräumig abgesperrt. Der Polizeieinsatz läuft.

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Die Polizei beratschlagt über das weitere Vorgehen: Kontakt zu dem Opfer aufnehmen oder das Gebäude stürmen?

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Tatverdächtiger ist festgenommen

Die Polizei hat den Tatverdächtigen gestellt und festgenommen. Er habe nach einem Zugriff des SEK überwältigt werden können. Es handle sich um einen 20-jährigen Deutschen, so Polizeisprecher Jonas Krauß. Das Gebäude werde nun nach möglichen weiteren Personen durchsucht. 

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Über das genaue Motiv des Tatverdächtigen ist nach wie vor nichts bekannt. 

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Der tatverdächtige 20-Jährige sei bei dem Zugriff unverletzt geblieben, so die Polizei. Man gehe nach wie vor davon aus, dass es bei ihm um einen Einzeltäter handle. Es gebe keinerlei Hinweise auf einen weiteren Verdächtigen. Der Einsatz vor Ort dauert weiterhin an, das Gebäude wird nach wie vor durchsucht. 

jetzt gerade Vor Minuten Uhr 23.7.2026, 18:20 Uhr

In einem unscheinbaren Auto, aber mit Blaulicht, wird der Verdächtige vom Ort des Geschehens gefahren.

jetzt gerade Vor Minuten Uhr 23.7.2026, 18:53 Uhr
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Die Spezialkräfte rücken nach dem Großeinsatz in Regensburg wieder ab.

Die ersten Spezialkräfte rücken wieder ab. Für die Polizei dauert der Einsatz aber weiterhin an. Für die Spurensicherung beginnt nun die Tatortarbeit.