Letzte Staffel beginnt
Wie Mross das Aus für „Immer wieder sonntags“ kommentiert
Moderator Stefan Mross (50) scheint den Schmerz über das Aus für seine Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ (Das Erste) einigermaßen überwunden zu haben. „Das passt alles“, sagte er zu Beginn der letzten 13 Folgen der neuen Staffel des Südwestrundfunks (SWR), die über den Sommer hinweg live ausgestrahlt werden. „Es ist wirklich alles ok. Machen Sie sich keine Sorgen.“
Die ARD hatte im März angekündigt, die seit insgesamt rund 30 Jahren laufende Show nach diesem Jahr absetzen zu wollen. Das Aus begründete sie mit Sparmaßnahmen.
Mross hatte zuvor in einem Interview mit der „Bild“ gesagt, die Entscheidung zur Absetzung habe ihm „den Boden unter den Füßen weggezogen“. Weiter sagte er: „Die Sendung war mein Leben.“ Mittlerweile habe er den Schock verarbeitet und freue sich, die Zuschauer ein letztes Mal zu begrüßen.
Nach mehr als 30 Jahren Ausstrahlung sind nach dem Auftakt in der letzten „Immer wieder sonntags“-Staffel noch zwölf weitere Folgen geplant. Mehr als 130 Künstlerinnen und Künstler werden in der finalen Staffel auftreten, wie der SWR zuvor mitteilte.
Zu den prominentesten Namen zählen unter anderem Vanessa Mai, Nino de Angelo, Olaf der Flipper, Ross Antony und Hansi Hinterseer. Am 6. September steigt die große Final-Show, am 13. September folgt noch eine Best-of-Ausgabe. Danach fällt der Vorhang.
„Immer wieder sonntags“ ging erstmals am 11. Juni 1995 im Ersten auf Sendung und wurde bis 2003 von Max Schautzer moderiert. Schauspieler und Moderator Sebastian Deyle übernahm 2004, blieb aber nur eine Staffel. Stefan Mross übernahm schließlich im Jahr 2005 - und mit dem Musiker als Gastgeber sowie einem neuen Konzept stiegen die Quoten der Show deutlich. Bis zuletzt waren die Quoten stark. Im vergangenen Jahr schauten die zwölf Live-Ausgaben im Ersten im Schnitt 1,26 Millionen Menschen, die Sendung erreichte einen durchschnittlichen Marktanteil von rund 17 Prozent.
Produziert wurde die Open-Air-Sendung von Beginn an auf dem Gelände des Europa-Parks in Rust, zuletzt neben der Wasserwelt Rulantica.














