Nachruf

Volksschauspieler Walter Schultheiß stirbt 101-jährig

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Walter Schultheiß ist im Alter von 101 Jahren gestorben. (Archivbild)

Walter Schultheiß ist im Alter von 101 Jahren gestorben. (Archivbild)

Von dpa

Der schwäbische Volksschauspieler Walter Schultheiß ist tot. Er starb am 22. Dezember im Alter von 101 Jahren, wie der Südwestrundfunk unter Berufung auf seine Familie mitteilte.

Walter Schultheiß war auch Maler. (Archivbild)
Walter Schultheiß war auch Maler. (Archivbild)
Walter Schultheiß war auch Maler. (Archivbild)
2017 war Schultheiß mit seiner Frau Trudel Wulle im Kinofilm «Laible und Frisch – Do goht dr Doig» zu sehen. (Archivbild)
2017 war Schultheiß mit seiner Frau Trudel Wulle im Kinofilm «Laible und Frisch – Do goht dr Doig» zu sehen. (Archivbild)
2017 war Schultheiß mit seiner Frau Trudel Wulle im Kinofilm «Laible und Frisch – Do goht dr Doig» zu sehen. (Archivbild)

Eine Radio- und Fernsehkarriere schlossen sich an. Mit Werner Veidt bildete er im damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR) mehr als zwei Jahrzehnte lang das Straßenkehrer-Duo Karle und Gottlob („Ich bin der Straßenkehrer Gottlob Friederich; ich kehr' für Arm und Reich, für Groß und Niederich“). Die Serie wurde schließlich zum Markenzeichen der samstäglichen SDR-Hörfunkreihe „Gäste im Großen Sendesaal“.

„Wir trauern um einen großartigen Schauspieler, Künstler und ein Urgestein des Mundart Schauspiels“, sagte SWR-Intendant Kai Gniffke laut Mitteilung. „Kann man sich Baden-Württemberg ohne Maultaschen, ohne Kehrwoche, ohne Walter Schultheiß vorstellen?“ Im Bienzle-„Tatort“ habe Schultheiß „den Idealtyp des sympathisch-bruddeligen Schwaben weit über den Südwesten hinaus bekannt und beliebt gemacht“.

Bis ins hohe Alter habe er noch auf der Bühne und vor der Kamera gestanden, sagte Gniffke - für den SWR zuletzt mit seiner Frau Trudel Wulle in dem Kinofilm „Laible und Frisch - Do goht dr Doig“. Bis zu seinem Tod habe er zu Hause in Wildberg mit seinem Sohn Götz, dessen Ehefrau und seinen beiden sieben Jahre alten Enkelinnen gelebt, hieß es.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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