Frankreich

Schauspielerin Marina Vlady mit 88 Jahren gestorben

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Die französisch-russische Schauspielerin Marina Vlady ist im Alter von 88 Jahren gestorben (Archivbild).

Die französisch-russische Schauspielerin Marina Vlady ist im Alter von 88 Jahren gestorben (Archivbild).

Von dpa

Die französisch-russische Schauspielerin Marina Vlady ist tot. Vlady starb im Alter von 88 Jahren, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf eine Mitteilung der Familie. Sie sei „zu Hause, im Kreise ihrer Angehörigen und ihrer Tiere“ gestorben, teilten ihre Kinder in der Erklärung mit, in der sie „ein langes, schönes und erfülltes Leben“ würdigten. Vlady drehte mehr als 80 Filme, bevor sie auch anfing, Bücher zu schreiben.

„Während ihrer gesamten Schauspielkarriere, die bereits in ihrer frühen Kindheit an der Seite ihrer Eltern begann, hat sie mit ihrer Präsenz die Filme von Chris Marker, Jean-Luc Godard, Orson Welles, Bertrand Tavernier, André Cayatte, Ettore Scola, Jean Delannoy und vielen anderen sowie die ihres ersten Ehemanns Robert Hossein bereichert“, schrieben ihre Angehörigen.

International beachtete Schauspielerin

Vlady schaffte ihren internationalen Durchbruch mit dem Jugendbanden-Drama „Vor der Sintflut“ im Jahr 1956, bevor sie in „Die blonde Hexe“ vom Mädchen-Star zur international beachteten Schauspielerin wurde. Seit vielen Jahren widmete sich Vlady überwiegend ihrer zweiten Karriere als Schriftstellerin.

Mit zehn Jahren stand die in der Nähe von Paris geborene Tochter einer Tänzerin und eines Operettentenors erstmals vor der Kamera. Sie spielte ein junges Mädchen, das in einen mehr als zehn Jahre älteren Mann verliebt ist - wie später in ihrem Privatleben. Regisseur und Schauspieler Robert Hossein war etwa zehn Jahre älter als sie.

Ihrer dritten Ehe mit dem gleichaltrigen russischen Dichter und Protestsänger Wladimir Wyssozki, der 1980 starb, widmete sie eines ihrer erfolgreichsten Bücher, „Eine Liebe zwischen zwei Welten“, das 1991 auf Deutsch erschienen ist.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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