Einbruch ins Museum

Millionendiebstahl im Lalique-Museum im Elsass

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Laut ersten Erkenntnissen soll der Einbruch elf Minuten gedauert haben. (Symbolbild)

Laut ersten Erkenntnissen soll der Einbruch elf Minuten gedauert haben. (Symbolbild)

Von dpa

Bei einem Einbruch in das Lalique-Museum im elsässischen Wingen-sur-Moder haben bislang unbekannte Täter einzigartige Schmuckstücke gestohlen. Nach Informationen der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ aus Ermittlerkreisen beläuft sich der Schaden auf bis zu 4 Millionen Euro.

Nach Angaben der französischen Gendarmerie drangen mehrere maskierte Einbrecher in das Museum ein. Sie zerstörten die Eingangstür sowie mindestens sechs Ausstellungsvitrinen und entwendeten rund 20 historische Schmuckstücke. Wie das Museum mitteilte, bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen. Die gestohlenen Objekte stammen von dem berühmten Glaskünstler René Lalique und datieren aus seiner Pariser Schaffenszeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Nach Auswertung der Überwachungskameras dauerte der Einbruch demnach nur rund elf Minuten. Zwar habe das Alarmsystem ordnungsgemäß ausgelöst, doch die Reaktion der Sicherheitskette habe zu lange gedauert.

Während das beauftragte Sicherheitsunternehmen noch eine sogenannte Alarmverifikation vorgenommen habe, sei eine Reinigungskraft als Erste am Tatort eingetroffen und habe die Gendarmerie verständigt, erklärte der Bürgermeister von Wingen-sur-Moder, Christian Dorschner, im Radiosender „France Info“.

Das 2011 eröffnete Museum beherbergt rund 650 Werke von René Lalique und war im Laufe des Jahres 2025 als sensibles Objekt eingestuft worden. Anlass war der Schmuckdiebstahl im Pariser Louvre im Oktober 2025. Trotz zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen konnte der Einbruch nicht verhindert werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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