Renommierter Preis

Kunstpreis für Grönemeyer: gibt dem Ruhrgebiet eine Stimme

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Der Künstler wird mit dem Kunstpreis des Landes NRW ausgezeichnet. (Archivbild)

Der Künstler wird mit dem Kunstpreis des Landes NRW ausgezeichnet. (Archivbild)

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Von dpa

Herbert Grönemeyer (70) wird mit dem Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2026 ausgezeichnet. Er gebe dem Ruhrgebiet „eine Stimme, die man nie wieder vergisst“, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). „In seinen Liedern klingt die ganze Region mit - mit all ihrem Stolz und ihrer Herzlichkeit.“ Der Künstler sei trotz internationalen Erfolgs „einer aus dem Pott geblieben, mit einer tiefen Zuneigung zu den Menschen im Revier.“

Grönemeyer ist einer der erfolgreichsten Musiker in Deutschland. Er habe die kulturelle Besonderheit und Stärke des Ruhrgebiets in die Welt getragen, betonte Kulturministerin Ina Brandes (CDU) in einer Mitteilung. Seine Hymne „Bochum“ drücke den Charakter und Stolz einer ganzen Region aus. Sein Album „4630 Bochum“ zähle zu den Klassikern deutscher Musikgeschichte.

Der Sänger und Schauspieler - geboren in Göttingen und aufgewachsen in Bochum - erhält die mit 25.000 Euro dotierte Ehrung aber auch für sein gesellschaftspolitisches Engagement. „Sein unermüdlicher Einsatz für Demokratie, Zusammenhalt und Gerechtigkeit ist bewundernswert und ein Vorbild für alle Menschen“, betonte Brandes. Er mache sich stark gegen Spaltung, für Armutsbekämpfung und Demokratie.

Wüst und Brandes verleihen den Kunstpreis am 17. November in Düsseldorf. Er wird zum sechsten Mal verliehen und war im vergangenen Jahr an den Autor Ralf Rothmann und 2023 an Multitalent Helge Schneider vergeben worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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