Mehr Sicherheitsvorkehrungen

Kunst hinter Barrieren: Art Basel Paris öffnet

Artikel vorlesen
Ob die internationale Kunstmesse wie geplant bis Sonntag geöffnet bleibt, ist offen.

Ob die internationale Kunstmesse wie geplant bis Sonntag geöffnet bleibt, ist offen.

Wahl-O-Mat
Von dpa

Proteste und die Angst vor neuen Ausschreitungen überschatten die Kunstmesse Art Basel Paris. Nach den VIP-Tagen öffnet das Branchenevent am Freitag auch für das breite Publikum. Mehr als 200 Galerien aus aller Welt präsentieren ihre Werke im Grand Palais - dieses Mal unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Für Samstag sind neue Proteste angekündigt. Ob die Messe wie geplant bis Sonntag geöffnet bleibt, ist offen.

Eine Entscheidung über eine mögliche Schließung könnte erst in letzter Minute fallen. Nach Angaben von Messedirektor Karim Crippa stehen die Veranstalter in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden.

Verunsicherte Sammler

Die Erinnerungen an die Verwüstungen bei den Protesten, die sich am vergangenen Wochenende unter anderem gegen die hohen Lebensmittelkosten richteten, sind noch frisch: Auch auf den Champs-Élysées wurden zahlreiche Geschäfte beschädigt. Nach den Ausschreitungen hatten die Behörden in Teilen der Innenstadt nächtliche Ausgangssperren verhängt.

Plünderungen und beschädigte Schaufenster bei den vergangenen Protesten verunsicherten Sammler und Galerien.

Plünderungen und beschädigte Schaufenster bei den vergangenen Protesten verunsicherten Sammler und Galerien.

Die Sicherheitsmaßnahmen vor dem Grand Palais wurden verstärkt. Barrieren zum Schutz vor Fahrzeugangriffen und zusätzliches Sicherheitspersonal sollen das Messegelände rund um die Uhr sichern.

Plünderungen und beschädigte Schaufenster verunsicherten Sammler und Galerien. Die Veranstalter bemühten sich offenbar, die Sorgen der Sammler und Galerien zu zerstreuen. Wie mehrere Medien berichteten, verwiesen sie in einem Schreiben an VIP-Gäste auf die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen.

Verkäufe in Millionenhöhe

Die Art Basel Paris zählt zu den bedeutenden internationalen Kunstmessen. Schon am ersten VIP-Tag am Dienstag wurden Werke für Millionenbeträge verkauft.

Die Galerie David Zwirner meldete unter anderem den Verkauf eines Gemäldes von Gerhard Richter für 8,5 Millionen US-Dollar. Vier Gemälde von Robert Ryman wurden für 4 Millionen, 1,25 Millionen, 850.000 und 650.000 Dollar verkauft. Auch die Galerie Thaddaeus Ropac berichtete von zahlreichen Verkäufen, darunter Werke von Georg Baselitz und Lucio Fontana.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.