Wirbel im Netz

Jugendwort 2026: Daubner-Video sorgt für Spekulationen

Artikel vorlesen
Daubner gilt als «Kult-Ansagerin» für das Jugendwort.

Daubner gilt als «Kult-Ansagerin» für das Jugendwort.

Von dpa

Einen Tag vor Bekanntgabe des „Jugendworts des Jahres“ hat ein Video mit Nachrichtensprecherin Susanne Daubner auf den Social-Media-Kanälen der „Tagesschau“ für Spekulationen gesorgt.

Zunächst hat man den Eindruck, dass die 65-Jährige - wie jedes Jahr - das Jugendwort erklärt. Gekleidet im gelben Blazer steht sie wohl im Studio und sagt: „Und jetzt ist es endlich so weit, das Jugendwort 2026 steht fest. Der Gewinner in diesem Jahr lautet....“, bevor sie daraufhin mit Blick in ihren digitalen Kalender einräumt, sich im Datum geirrt zu haben („Ach, ist heute erst der 9.?“).

Stattdessen berichtet Daubner von anderen vermeintlichen Terminen in ihrem Kalender wie „Gundula-Gause-Cosplay“ oder „GTA-IV-Überraschungs-Release“ - und sagte „Sorry Leute, ich komme morgen nochmal, aber vielleicht wisst ihr es ja jetzt schon“.

Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. (Archivbild)
Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. (Archivbild)
Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. (Archivbild)
Wenn etwas «Peak» ist, ist das ein Zeichen für etwas besonders Gutes. (Archivbild)
Wenn etwas «Peak» ist, ist das ein Zeichen für etwas besonders Gutes. (Archivbild)
Wenn etwas «Peak» ist, ist das ein Zeichen für etwas besonders Gutes. (Archivbild)
In diesem Jahr stammen alle drei Wörter unter den Top 3 aus der englischen Sprache. (Archivbild)
In diesem Jahr stammen alle drei Wörter unter den Top 3 aus der englischen Sprache. (Archivbild)
In diesem Jahr stammen alle drei Wörter unter den Top 3 aus der englischen Sprache. (Archivbild)

Kommentar: „Susanne ragebaitet uns alle“

Das Video, das am frühen Morgen gepostet wurde, erhält etwa bei Instagram binnen weniger Stunden Hunderttausende Likes. „Susanne ragebaitet uns alle“, heißt es in einem Kommentar. „Ragebait, der kein rage auslöst“, in einem anderen. Oder: „Peak ragebait Content (..) ich geh crashout hier“.

In der Tat steht „Ragebait“ gemeinsam mit „Peak“ und „Crashout“ in der Endauswahl.

Was bedeuten die Finalisten?

Mit „Ragebait“ sind Inhalte in sozialen Medien gemeint, die absichtlich triggern und Kommentare und Reichweite bringen sollen. Etwa mit provokanten Thesen oder Falschbehauptungen. „Peak“ meint das Beste vom Besten - also eine 10 von 10. Einen „Crashout“ hat, wer vollkommen die Fassung verliert.

Der Verlag Pons Langenscheidt will am Samstag (14.00) den Sieger bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr machte „Das crazy“ das Rennen.

Als sich Daubner zurückziehen wollte, protestierten Fans

Daubner gilt indes seit mehreren Jahren als „Kult-Ansagerin“ für das Jugendwort. 2021 hatte sie beispielsweise in einem Clip das Gewinnerwort „Cringe“ (zum Fremdschämen) präsentiert und es in staatstragendem Ton so erklärt: „"Cringe" ist das Gefühl, das Sie haben, wenn ich den folgenden Satz sage: "Digga, wie fly ist eigentlich die "Tagesschau", wenn sie mit Jugendwörtern flext."“

Als sie mal vorhatte, das Jugendwort nicht mehr auf Social Media zu erklären, protestierten Fans. Der Rückzugsplan wurde gestrichen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.