Film und Fernsehen

Filmproduzentin Regina Ziegler mit 82 Jahren gestorben

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Regina Ziegler galt als eine der einflussreichsten Figuren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft.

Regina Ziegler galt als eine der einflussreichsten Figuren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft.

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Von dpa

Die erfolgreiche Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler ist tot. Sie starb am Sonntag unerwartet mit 82 Jahren in Berlin, wie ein Sprecher der Ziegler Film GmbH der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Ziegler, die am 8. März 1944 in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt geboren wurde, galt als eine der einflussreichsten Figuren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft. Im Laufe ihrer mehr als 50 Jahre dauernden Karriere gewann sie unter anderem den Deutschen Filmpreis, den International Emmy und den Grimme Preis. 2012, 2016 und 2018 gewann sie namhafte Preise für ihr Lebenswerk.

Ziegler, die als Grand Dame der deutschen Fernsehbranche galt, arbeitete mit Stars wie Rainer Werner Fassbinder („Kamikaze 1989“), Volker Schlöndorff („Rückkehr nach Montauk“) oder Ulrich Schamoni („Chapeau Claque“). Wiederholt produzierte sie Filme ihres zweiten Ehemanns, Regisseur Wolf Gremm („Fabian“). Und sie stand für TV-Hits wie „Weissensee“ (ARD), „Familie Bundschuh“ und „Kommissarin Heller“ (beide ZDF).

1977 in Berlin: Die Schauspielerinnen Katherina Hunter und Maria Schell, Produzentin Regina Ziegler und Helma Sanders-Brahms (Drehbuch) mit ihren Preisen bei der Verleihung des Deutschen Filmpreis.

1977 in Berlin: Die Schauspielerinnen Katherina Hunter und Maria Schell, Produzentin Regina Ziegler und Helma Sanders-Brahms (Drehbuch) mit ihren Preisen bei der Verleihung des Deutschen Filmpreis.

Und die Produzentin machte auch im hohen Alter fleißig weiter. „Es warten noch so viele wunderbare Projekte darauf, realisiert zu werden“, sagte sie vor zwei Jahren der Deutschen Presse-Agentur.

Der Weg zum Erfolg war allerdings nicht einfach, wie sie 2017 in ihrer Autobiographie „Geht nicht, gibt's nicht“ schrieb. 1973 kündigte sie ihre Festanstellung und gründete ihre eigene Produktionsfirma. Das nötige Geld borgte sie sich demnach bei Freunden und Verwandten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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