Chemnitz 2025
Kulturhauptstadt a. D.: Rave und Bergparade zum Finale

Hendrik Schmidt/dpa
Zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres beteiligen sich Tausende Menschen auf dem Chemnitzer Theaterplatz am Weihnachtssingen.
Nach gut 300 Tagen dicht gefüllten Programms verabschiedet sich Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025. „Über 2.000 Veranstaltungen haben die Stadt zu einem internationalen Magneten gemacht“, resümierte Programmgeschäftsführer Stefan Schmidtke beim Abschluss-Empfang im Industriemuseum. Es sei darum gegangen, Kunst und Kultur für viele Menschen zugänglich zu machen. Ausgehend von anfangs 72 Ideen im Bewerbungsbuch seien am Ende 260 Projekte umgesetzt worden.
Den Angaben zufolge hat das Programm schätzungsweise mehr als zwei Millionen Besucher angelockt. Die Angebote reichten von hochkarätigen Ausstellungen, Tanz, Theater und Oper, Sportveranstaltungen wie dem Kulturhauptstadt-Marathon und dem European Peace Ride bis hin zu zahlreichen Festivals und Konzerten. Es sei ein Jahr „voller Erlebnisse, Emotionen, Begegnungen, Ideen und Stolz“ gewesen, konstatierte Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD).
Mit einem Bühnenprogramm unter dem Titel „Feierabend!“ wurde am Abend am Karl-Marx-Monument Rückblick auf das Kulturjahr gehalten. Danach begann ein Rave unter freiem Himmel. Laut Polizei verlief der Abschlusstag störungsfrei.
Am 18. Januar war das Kulturhauptstadtjahr mit einer großen Show am Marx-Monument eingeläutet worden. Ausgehend von anfangs 72 Ideen im Bewerbungsbuch seien am Ende 260 Projekte umgesetzt worden, berichtete Schmidtke. Mit Freunden in West- und Osteuropa sei verhandelt worden, was Kultur und Europa uns heute und in der Zukunft bedeuten, ergänzte Kretschmer. „Europa ist durch diese Kulturhauptstadt zusammengewachsen, enger geworden, hat wieder mehr Gemeinsamkeit.“
Den Angaben zufolge hat das Programm schätzungsweise mehr als zwei Millionen Besucher angelockt. Es gab hochkarätige Ausstellungen, Tanz, Theater und Oper, Festivals und Konzerte sowie Sportveranstaltungen wie den Kulturhauptstadt-Marathon und den European Peace Ride.
Es sei ein Jahr „voller Erlebnisse, Emotionen, Begegnungen, Ideen und Stolz“ gewesen, sagte Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD). Das Kulturhauptstadtjahr sei für Chemnitz wie ein Lottogewinn. Neben den vielen Kulturangeboten wurden auch Millionenbeträge in frühere Industriebrachen und Infrastruktur investiert.
Dass Chemnitz Kulturhauptstadt Europas sein würde, sei anfangs „ein spinnerter Traum“ von wenigen Menschen gewesen, sagte Barbara Ludwig (SPD), die als Schulzes Amtsvorgängerin die Bewerbung auf den Weg gebracht hatte. In der Endrunde um den Titel hatte sich die sächsische Industriestadt gegen Nürnberg, Hannover, Hildesheim und Magdeburg durchgesetzt.
Mit Chemnitz war zum vierten Mal eine deutsche Stadt Kulturhauptstadt Europas - nach West-Berlin (1988), Weimar (1999) und Essen mit dem Ruhrgebiet (2010).
Chemnitz hat den Kulturhauptstadttitel dieses Jahr zusammen mit dem Städtepaar Nova Gorica (Slowenien) und Gorizia (Italien) getragen. Dort soll kommende Woche der Staffelstab an die Nachfolger übergeben werden: 2026 sind Oulu in Finnland und Trenčín in der Slowakei Kulturhauptstadt Europas.


















