Auftakt von drei Hallenshows

Erstes Konzert von Haftbefehl nach Auftrittspause

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Der Rapper Haftbefehl bei einem Auftritt in Gießen vergangenes Jahr. (Archivbild)

Der Rapper Haftbefehl bei einem Auftritt in Gießen vergangenes Jahr. (Archivbild)

Von dpa

Erstmals seit einer längeren Auftrittspause ist der Rapper Haftbefehl wieder auf der Bühne zu sehen gewesen. Der 40-Jährige gab am Sonntagabend in Frankfurt am Main ein Konzert. Die mit Spannung erwartete Bühnenshow absolvierte er zusammen mit mehreren weiteren Rappern.

Darunter befanden sich Olexesh, Veysel, Kardo und Milonair. Haftbefehl sang keinen Song alleine, daher blieb unklar, welchen Anteil er jeweils hatte. Über Mund und Nase trug er eine schwarze Maske. Schon zuvor hatte Haftbefehl auf Instagram erklärt, er bringe Special Acts mit in die nach Angaben der Veranstalter ausverkaufte Festhalle.

Haftbefehl verbirgt in der Öffentlichkeit seit Längerem seine Nase mit einer Maske. Als Grund wurde angegeben, dass sie durch Kokainkonsum stark geschädigt sei, weshalb auch Operationen nötig waren.

Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen

Im Juni hatte der Rapper nach mehreren kurzfristig abgesagten Festivalauftritten aus gesundheitlichen Gründen eine Pause angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Termine abgesagt worden.

Zur Begründung hatte Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, auf die Netflix-Doku über ihn verwiesen, in dem er offen über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums berichtet hatte. Die dadurch entstandene Aufmerksamkeit habe ihn zusätzlich stark belastet.

Applaus für ältere Hits wie „069“

In Frankfurt erntete Haftbefehl für seine älteren Hits den größten Applaus, darunter „069“ und „Chabos wissen wer der Babo ist“. Auch neue Songs kündigte Haftbefehl an und sang den Titel „Licht“.

Statt der angekündigten zwei Stunden endete Haftbefehls Auftritt bereits nach einer Stunde, eine Zugabe gab es nicht. Es sollen Konzerte im Oktober in Düsseldorf und Berlin folgen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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