Leute

Carpendale zu Oliver Welke: „Sag mal, spinnst du?“

Artikel vorlesen
Howard Carpendale hält einen Spruch von Oliver Welke für unangebracht. (Archivbild)

Howard Carpendale hält einen Spruch von Oliver Welke für unangebracht. (Archivbild)

Von dpa

Der 80-Jährige bezieht sich damit auf einen Kommentar, den Welke in der Sendung vom 24. April sagte: „Hundert Beine, stinkt alles nach Urin. Was ist das? Die erste Reihe bei Carpendale“, rezitierte Carpendale den Grund für seinen Missmut. In der ZDF-Satiresendung ging es zu diesem Zeitpunkt um Roboter und die Frage, ob sie Witze erzählen könnten. Welke schlug mit diesen Worten einem Pflegeroboter einen Witz vor, der „altersgerecht“ sei.

Carpendale reagierte darauf: „Sag mal, spinnst du? Warst du bei einem Konzert von mir? Hast du überhaupt eine Ahnung wovon du redest?“ Zudem bemerkte er, dass der Witz uralt sei. Bei seinen Konzerten seien „feine Leute“.

„Komm mal vorbei, ich bring dir ein bisschen bei, was Empathie heißt, okay?“, richtete sich Carpendale an Welke. „Und ich verfolge diese Sache, das verspreche ich dir, weil bis du sagst: "Es tut mir echt leid", gibt's zwischen uns beiden gar nichts zu besprechen.“

Welke selbst nahm am Abend in der „Bild“-Zeitung Stellung zu Carpendales Statement und sagte: „Unser Thema in der Sendung war KI, und in einem Ausschnitt erzählt ein Pflegeroboter einen schlechten Witz. Danach habe ich versucht, einen noch schlechteren draufzusetzen - hat ja auch geklappt. Dafür brauchten wir einen Schlagersänger, den jeder kennt. Im Übrigen war ich tatsächlich noch nie bei einem Howard-Carpendale-Konzert. Aber ich wette, dass da wohlriechende Menschen jeden Alters sitzen.“

Der Schlagerstar hat kurz nach seinem 80. Geburtstag im Januar zum ersten Mal in seiner 60-jährigen Bühnenkarriere Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts erobert, wie GfK Entertainment mitgeteilt hatte. Sein neues Album „Zeitlos“, das sowohl Neueinspielungen seiner größten Hits als auch neue Songs enthält, markiert außerdem seine zehnte Top-5-Platte.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

1 Kommentar


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden