Alfred Michaelis startete kurz nach Kriegsende mit einem Einmannbetrieb, aus dem später Strama hervorging. Für seine Verdienste um die Wirtschaft bekam er die Goldene Bürgermedaille.
Franz-Xaver Feichtmeyer leitete 30 Jahre die Bauabteilung der Stadtverwaltung und hat das Gesicht der Stadt entscheidend geprägt. Er bekam dafür die Goldene Bürgermedaille verliehen.
Herta Neumeier war über 70 Jahre Mitglied der SPD und jahrzehntelang in der AWO aktiv - mit einem Augenmerk auf Senioren. Die Stadt ehrte sie mit der Goldenen Bürgermedaille.
Als „Buidl-Böhm“ war Erwin Böhm bekannt. Er trug alles zusammen, was mit der Stadtgeschichte und der Umgebung zu tun hatte: Karten, Bilder, Kalender. 1991 bekam er die Goldene Bürgermedaille.
Stefan Schwarz hatte nach Kriegsende einen großen Anteil am Wiedererstehen des jüdischen Lebens in der Stadt. Sie dankte es ihm mit der Verleihung der Goldenen Bürgermedaille.
Der gebürtige Oberschlesier Gerhard Suss setzte sich für die Unterstützung von Geflüchteten aus den ehemaligen Ostgebieten ein. Die Stadt ehrte ihn mit der Goldenen Bürgermedaille.
Toni Mauser senior war ein Multitalent und würde heute wohl als „Entertainer“ bezeichnet werden. Die Stadt würdigte den Humoristen, Bauchredner und Musiker mit der Goldenen Bürgermedaille.
Lutz Burgmayer stand jeden Tag fleißig in seinem Uhrenladen. Sein Herzensprojekt war der Erhalt der Schutzengelkirche. Für sein Engagement erhielt er 1992 die Goldene Bürgermedaille.
Prof. Dr. Edmund Buchner war als Historiker und Archäologe tätig. Sein bekanntester Fund war in Rom das „Solarium Augusti“. Die Stadt Straubing verlieh ihm für seine Verdienste die Goldene Bürgermedaille.
Katharina Rähr war die erste Frau im Straubinger Stadtrat nach Kriegsende. Für ihr Engagement als Pionierin in der Kommunalpolitik erhielt sie die zweithöchste Auszeichnung der Stadt.