Wiesn 2026

Zweiter Wiesntag startet bei Kaiserwetter - Trachtenumzug

Strahlendes Wetter beschert dem Oktoberfest einen Bilderbuchstart.

Strahlendes Wetter beschert dem Oktoberfest einen Bilderbuchstart.

Von dpa

Die Wiesn ist bei bestem Volksfestwetter in den zweiten Festtag gestartet. Bei Sonnenschein und mildem Herbstwetter liefen schon morgens zahlreiche Menschen zur Theresienwiese, die Ersten warteten bereits an den Eingängen, als das Fest um 9.00 Uhr öffnete.

Mehr als 9.000 Trachtler und Schützen zogen am Vormittag quer durch München Richtung Oktoberfest. Zehntausende säumten die Straßen, um das farbenprächtige Spektakel mit Schützen, Brauereigespannen, Musikkapellen und Spielmannszügen zu sehen.

Ehrenkutschen und Münchner Kindl

In Ehrenkutschen waren Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne), Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dabei. Krause hatte am Vortag seine Anzapf-Premiere souverän gemeistert und das erste Fass Bier mit zwei Schlägen angezapft.

Die Vorfreude war riesig.
Die Vorfreude war riesig.
Die Vorfreude war riesig.
Das erste Wiesnwochende lockte Hunderttausende auf die Thereiseinwiese.
Das erste Wiesnwochende lockte Hunderttausende auf die Thereiseinwiese.
Das erste Wiesnwochende lockte Hunderttausende auf die Thereiseinwiese.
Dichtes Treiben herrschte am ersten Tag auf der Wiesn.
Dichtes Treiben herrschte am ersten Tag auf der Wiesn.
Dichtes Treiben herrschte am ersten Tag auf der Wiesn.

Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (beide CSU) fuhren in Kutschen mit. Moriskentänzer zeigten ihre Kunst. Angeführt wurde der sieben Kilometer lange Zug mit Gruppen aus vielen Teilen Deutschlands sowie dem Ausland vom Münchner Kindl hoch zu Ross, verkörpert von der Wirtetochter Sina Hochreiter.

Gay Sunday und Almauftrieb

In der „Bräurosl“ feiert die Community am ersten Wiesnsonntag traditionell den traditionellen Gay Sunday. Er ist seit den 1970er Jahren eine feste Institution und Treff schwuler Männer. Abends folgt dann der Almauftrieb im Käferzelt als eines der exklusivsten Promi-Treffen des Oktoberfests.

Am ersten Wiesntag hatte auf dem Festgelände dichtes Treiben geherrscht. Die Wiesn-Sanitäter der Aicher Ambulanz hatten alle Hände voll zu tun, sie versorgten an die 600 Patientinnen und Patienten. Der erste Gast mit Alkoholvergiftung war knapp vier Stunden nach Beginn des Bierausschanks ein 19-Jähriger, der mit der Trage geholt werden musste.

Der erste „Gast“ in den Zellen der Polizei war ein 17-Jähriger, der mit gut zwei Promille zur Ausnüchterung in Schutzgewahrsam genommen werden musste, wie die Polizei berichtete. Die Polizei meldete darüber hinaus einen ruhigen Feststart. Die Beamten mussten etwa wegen Streitereien, Körperverletzungen, Diebstählen und Sexualdelikten ausrücken. Bisher seien mehr als 55 Straftaten registriert worden, das sei etwas weniger als im Vorjahr. „Die Stimmung bei Besuchern und Einsatzkräften war gut“, sagte ein Sprecher.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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