Wettbewerb

Würzburger Stadtrat fasst Beschlüsse für neue Arena

Die Stadt Würzburg erhofft sich von der neuen Arena einen Schub für die örtliche Wirtschaft. (Symbolbild)

Die Stadt Würzburg erhofft sich von der neuen Arena einen Schub für die örtliche Wirtschaft. (Symbolbild)

Von dpa

Unter anderem durch höhere Steuern für die örtliche Wirtschaft will die Stadt Würzburg ihre geplante Multifunktionsarena finanzieren. Der Stadtrat habe am Donnerstag nicht nur einen Grundsatzbeschluss für die Arena mit bis zu 7.000 Zuschauern gefällt, sondern auch zum ersten Mal seit 35 Jahren eine Erhöhung des Hebesatzes der Gewerbesteuer beschlossen, teilte die Stadt mit.

Die zusätzlichen Einnahmen seien zwar nicht für die Arena reserviert, „aber ohne einen Beitrag der Wirtschaft würde die Rechnung aus Sicht der Kämmerei angesichts weiterer notwendiger Zukunftsinvestitionen die nächsten Jahre nicht aufgehen“, teilte die Stadt mit. Beide Entscheidungen fielen mehrheitlich. Zudem wurde für den Kauf eines Grundstücks in Laufnähe des Hauptbahnhofs für die Arena entschieden.

„Mit den Grundsatz-Entscheidungen dieser Stadtratssitzung gibt es für das zentrale Projekt Multifunktionsarena kein Zurück mehr, heute haben wir den "point of no return" überschritten und können uns auf eine Attraktion für unsere Stadt und Region freuen, die uns für Jahrzehnte im Wettbewerb der Städte und Regionen auszeichnen wird“, wurde Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig (Grüne) in der Mitteilung zitiert.

Die Arena soll nach dem Willen der Stadtspitze die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und den Sport- und Kultursektor in Würzburg sowie in der Region Unterfranken stärken. Die Gesamtkosten werden auf etwa 85 Millionen Euro geschätzt, für Staatshilfen in Millionenhöhe hatte die Europäische Kommission grünes Licht geben müssen.

Die Stadt bezeichnete die geplante Finanzierung als „Kraftakt“. Aber die Arena solle später Gewinne erwirtschaften, die über die Zukunftsstiftung der Gesellschaft zugutekommen. Die Befürworter der Arena argumentieren mit neuen Arbeitsplätzen und jährlichen Umsätzen in zweistelliger Millionenhöhe in der Stadt, wovon die Wirtschaft profitieren soll.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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