Fußball-Bundesliga

Unions Kapitän: „Wenn du Pech hast, gehst du 0:8 unter“

Steffan Baumgart sah in München nichts Gutes von seiner Mannschaft.

Steffan Baumgart sah in München nichts Gutes von seiner Mannschaft.

Von dpa

Christopher Trimmel wurde deutlich. „Wenn du Pech hast, gehst du 0:8 unter. Das kann auch passieren“, sagte der Kapitän nach dem 0:4 von Union Berlin in München gegen Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern. Trainer Steffen Baumgart sah gleichfalls „in allen Belangen eine Unterlegenheit“ und konstatierte: „Wir sind mit vier (Toren) gut bedient.“

Unions Trainer und Kapitän waren sich aber auch einig, dass die deutliche Niederlage in der Fußball-Bundesliga hauptsächlich der Klasse des Gegners zuzuschreiben gewesen sei. Er könne „eine Mängelliste aufstellen“, sagte Baumgart: „Aber ich würde lieber darüber reden, wie gut Bayern war.“

„Für uns ist immer die Art und Weise wichtig - und die war nicht gut, so ehrlich muss man sein“, sagte Trimmel: „Trotzdem weiß ich auch: Wenn wir einen Sahnetag erwischen, können wir auch 0:2 verlieren. Weil die Bayern eine unglaublich gute Mannschaft sind. Sie sind einfach im Moment das Nonplusultra.“

Union-Kapitän Christopher Trimmel (l) konnte Bayerns Doppeltorschützen Serge Gnabry nicht nur in dieser Szene nicht stoppen.

Union-Kapitän Christopher Trimmel (l) konnte Bayerns Doppeltorschützen Serge Gnabry nicht nur in dieser Szene nicht stoppen.

Abhaken, weitermachen, lautete die interne Ansage noch in München. Mit 31 Punkten gehen die Eisernen in die Länderspielpause und die letzten sieben Partien danach. „Als Kapitän muss man positiv bleiben, weil man weiß, dass man hier unter die Räder kommen kann“, sagte Trimmel: „Jetzt gehen wir in die Länderspielpause - und dann geht es in eine wichtige Phase der Saison.“

Auch Baumgart richtete den Blick auf die kommenden Partien gegen St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg, die aktuell die Plätze in der Abstiegszone einnehmen. „Jetzt kommen die Spiele gegen Gegner, mit denen wir uns auf Augenhöhe sehen“, sagte Baumgart.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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