Fußball-Bundesliga

Union lernt Radfahren: kurioser Vergleich vor Bayern-Duell

Wartet noch auf einen Bundesliga-Sieg mit Union Berlin: Trainer Mauro Lustrinelli. (Archivbild)

Wartet noch auf einen Bundesliga-Sieg mit Union Berlin: Trainer Mauro Lustrinelli. (Archivbild)

Von dpa

Hinfallen, aufstehen, weiterradeln: Nach dem katastrophalen Saisonstart hat Union-Trainer Mauro Lustrinelli die Fans des Fußball-Bundesligisten um Geduld gebeten. Beim Entwicklungsprozess seiner Mannschaft fühlt sich der 50-Jährige an ein Kleinkind erinnert, das gerade Fahrradfahren lernt.

Rund um den Verein brauche es die Resilienz eines Zweijährigen, der bei seinen ersten Versuchen stürze, sich wehtue und sogar blute. „Und das kann auch noch einmal passieren. Aber, dass du die Hoffnung nicht verlierst, resilient bleibst und voll überzeugt diesen Weg weitergehst“, sagte Lustrinelli.

Der Union-Coach stimmte damit auf die nächste schwere Aufgabe ein. Vor dem Spiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen den FC Bayern räumte er ein, dass seine Mannschaft die offensive Spielweise mit der Umstellung auf die Viererkette noch nicht verinnerlicht habe. Daher fehle die Leichtigkeit.

Die Defensive wackelt - die Offensive sowieso

Nach drei Spieltagen stehen die Eisernen mit nur einem Punkt auf Relegationsplatz 16. Besonders alarmierend: Neben der gewohnt schwachen Offensive bereitet inzwischen auch die Defensive große Sorgen. Zehn Gegentore sind der drittschlechteste Wert der Liga.

Dass ausgerechnet die Bayern so etwas wie der Angstgegner der Köpenicker sind, macht die Aufgabe nicht leichter. In 14 Bundesliga-Duellen mit dem deutschen Rekordmeister blieb Union sieglos: neunmal gewann München, fünfmal gab es ein Remis. Auch im DFB-Pokal-Achtelfinale der vergangenen Saison setzte sich der FC Bayern mit 3:2 durch.

Neben den Langzeitverletzten um Oliver Burke und Marvin Friedrich muss Union in München auch auf Rechtsverteidiger Josip Juranovic verzichten. Für ihn dürfte Kapitän Christopher Trimmel erstmals in dieser Bundesliga-Saison in der Startelf stehen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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