Wiesn 2026
Taschendiebfahnder greifen auf der Wiesn ein
Die internationale Unterstützung der Münchner Taschendiebfahnder auf dem Oktoberfest hat sich schon am ersten Wiesnabend bewährt: Spezialisierte Fahnder aus Lissabon und Frankfurt am Main griffen bei zwei Vorfällen ein und nahmen Tatverdächtige vorläufig fest.
Im Hofbräu-Festzelt fiel Taschendiebfahndern aus Lissabon am ersten Wiesntag gegen 22.40 Uhr ein Mann auf, der sich offenbar gezielt nach Gelegenheiten zum Diebstahl umsah. Die Beamten beobachteten, wie er eine auf einer Bierbank abgelegte Jacke nahm und sie nach Wertgegenständen durchsuchte. Anschließend versuchte er, eine Handtasche zu stehlen. Die Besitzerin bemerkte dies jedoch.
Danach soll der Mann noch eine weitere abgelegte Jacke durchsucht haben. Als der Tatverdächtige das Festzelt verließ, wurde der 32-Jährige von Polizeibeamten vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht.
Festnahme wegen sexueller Belästigung
Taschendiebfahnder aus Frankfurt am Main wiederum griffen bei einer Sexualstraftat ein. Sie beobachteten in einem Bierzelt einen Mann, der sein Geschlechtsteil entblößt hatte und damit mehrere Frauen berührt haben soll. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn zur Wiesnwache. Der 45-Jährige wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt.
Rund 600 Polizisten sind an den 16 Festtagen rund ums Oktoberfest unterwegs. Taschendiebfahnder sind auf der Wiesn aus Belgien, Ungarn, Tschechien, den Niederlanden, Frankreich, Rumänien, Portugal, Luxemburg und anderen Präsidien in Deutschland im Einsatz, unter anderem aus Frankfurt, Berlin, Karlsruhe und Köln. Auch die Bundespolizei ist an den Bahnhöfen mit starken Kräften im Einsatz.









