Iran-Konflikt

Sonderflug aus Nahost in München erwartet

Tui-Gäste sollen aus der Golfregion heimfliegen. (Symbolbild)

Tui-Gäste sollen aus der Golfregion heimfliegen. (Symbolbild)

Von dpa

Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai soll heute Abend am Münchner Flughafen ankommen. Der Flug „EK 8051“ soll gegen 19.30 Uhr in München landen, wie ein Flughafensprecher auf Anfrage mitteilte. An Bord sind nach Angaben eines Sprechers des Reisekonzerns Tui voraussichtlich rund 200 Tui-Gäste.

Unter anderem rund 5.000 Gäste des Reiseveranstalters, die auf zwei Kreuzfahrtschiffen unterwegs waren, sitzen derzeit in der Golfregion fest.

Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, hatte Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von n-tv gesagt. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly „standby“ bereit, sobald es eine Erlaubnis gebe, dorthin zu fliegen und Kunden möglichst zügig abzuholen.

Tui-Vorstandschef Ebel hat die Rückholung von Tui-Gästen angekündigt. (Archivbild)
Tui-Vorstandschef Ebel hat die Rückholung von Tui-Gästen angekündigt. (Archivbild)
Tui-Vorstandschef Ebel hat die Rückholung von Tui-Gästen angekündigt. (Archivbild)
Fluggäste waren in der Golfregion seit Tagen auf die Heimreise. (Archivbild)
Fluggäste waren in der Golfregion seit Tagen auf die Heimreise. (Archivbild)
Fluggäste waren in der Golfregion seit Tagen auf die Heimreise. (Archivbild)

Tui verfüge über rund 120 Flugzeuge, die aber in keine Verkehrsrechte für die Region hätten, ergänzte der Tui-Sprecher. Derzeit liefen Gespräche mit der Bundesregierung unter Beteiligung auch anderer Airlines und Reiseveranstalter, wie zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden könnten, um Deutsche zurückzuholen.

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest. Laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) sind allein rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen.

Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe auf den Iran begonnen, bei denen Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.