Prozesse

Sechs Jahre Haft nach tödlicher Drogenübergabe in Neu-Ulm

Das Landgericht in Memmingen hat einen Drogenhändler nach einer tödlichen Übergabe zu sechs Jahren Haft verurteilt. (Symbolbild)

Das Landgericht in Memmingen hat einen Drogenhändler nach einer tödlichen Übergabe zu sechs Jahren Haft verurteilt. (Symbolbild)

Von dpa

Nach einer eskalierten Drogenübergabe mit einem Toten hat das Landgericht Memmingen einen 35-jährigen Mann zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Laut der Anklage wollten zwei Kaufinteressenten dem beschuldigten Deutschen Anfang April 2025 in Neu-Ulm das Rauschgift rauben, woraufhin der Dealer zu einem Messer griff und um sich stach. Die beiden Kontrahenten wurden schwer verletzt, ein 24-Jähriger starb im Krankenhaus.

Der 35-Jährige musste sich ursprünglich wegen Totschlags vor Gericht verantworten, dieser Vorwurf wurde in dem Prozess aber fallengelassen. Denn die Strafkammer wertete den Griff zum Messer als Notwehr. Wie ein Gerichtssprecher berichtete, wurde der Angeklagte allerdings wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu der mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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